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Im Studium sparen!
Wer studiert, kann sparen: Konto, Flüge, Handy, Software - viele Firmen bieten spezielle Tarife und Rabatte an. Aber nicht jedes Angebot ist gleich gut. Karriere.de erklärt, wie Sie die größten Gewinne erzielen können.
Sie ist klein und quietschgelb und garantiert Prozente: Denn Studenten, die ihre Card4Students zücken, bekommen im Kino und Fitnessstudio, beim Optiker vor Ort oder im Internet einen Rabatt. Mal sind es zehn Prozent, die sie weniger zahlen müssen, mal erhalten sie einen Gutschein oder bekommen die XL-Portion zum Preis einer mittleren.
Mehr als 100000 Karten hat das Augsburger Unternehmen 4Students seit der Einführung vor acht Jahren ausgestellt. 7000 Unternehmen zählen inzwischen bundesweit zum Netzwerk, dazu kommen rund 250 Online-Shops. Je nach Standort der Uni sind das mal bis zu 315 Geschäfte, in denen man sparen kann, oder auch nur eine Handvoll. Die Karte gilt drei Jahre, eine Gebühr fällt nicht an. Das klingt vielversprechend.
Doch einen Haken hat das Ganze: "Nur wer noch kein Kunde bei der DKB Bank ist und dort ein Konto eröffnet, erhält die Card4Students", erklärt Vorstand Oliver Dümpe. Studenten, die sich diesem Konto-Diktat nicht beugen wollen, zahlen 48 Euro pro Jahr für die Karte.
Die Angebote sind vielfältig
Auch andere Firmen bemühen sich, Studenten Sonderkonditionen oder Spezialtarife anzubieten. Neben 4Students sind das Adicash, Allmaxx und Unimall. "Ob Fluggesellschaft, Versicherung oder Einzelhändler - für Unternehmen sind Hochschüler eine wichtige Zielgruppe", sagt Jens Plath, Mitglied der Geschäftsleitung vom Klub Allmaxx. Hochschüler seien in der Regel offen für Neues und zählten langfristig meist zu den Haushalten mit einem höheren Einkommen und höherer Kaufkraft, erklärt Plath. Seine Karte gibt es gratis - wenn man ein Comdirect-Konto eröffnet. Ohne Konto kostet sie 36 Euro pro Jahr. Etwa jeder zehnte deutsche Student ist Allmaxx-Mitglied.
Zwar machen Rabatte, Gutscheine und "Cashback"-Aktionen die Studentenkarten durchaus attraktiv. Weil aber nur die jeweiligen Partnerfirmen Preisnachlässe gewähren, wird die Auswahl eingeschränkt. Eine Folge: Das System verführt dazu, Preise nicht mehr zu vergleichen. Gutscheine zwingen zum Wiederkommen, ebenso wie das Gefühl, die gezahlte Jahresgebühr unbedingt wieder reinholen zu müssen. Zugleich besteht die Gefahr, dass angebotene Handy- oder Versicherungstarife gar nicht dem Bedürfnis der Studenten entsprechen.
Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, mit dem Studentenstatus Geld zu sparen. Diese Übersicht der gängigsten Angebote hilft, das eigene Budget zu schonen.
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