So finanziere ich mein Studium

"Ich bin studentischer Unternehmensberater"

Sara Kammler
Marcel Megerle verbindet Studium und Uni-Job: Er ist Mitglied einer studentischen Beratung.
Marcel Megerle arbeitet für "Whyknot"Foto: © Berthold Steinhilber
"Ich studiere im vierten Semester Wirtschaftswissenschaften an der privaten Zeppelin University in Friedrichshafen. Das Studium ist teuer und anspruchsvoll. Bei 60 bis 70 Stunden, die ich in der Woche für das Studium aufwende, bleibt wenig Zeit für einen regulären Studenten-Job. Doch mit der studentischen Organisationsberatung "Whyknot" kann ich mein theoretisches Wissen in der Praxis anwenden - und verdiene Geld damit. Seit meinem ersten Semester bin ich bei "Whyknot" dabei. Im dritten Semester bin ich voll in die Beratung eingestiegen und auch zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden.
Von den Firmen werden Projekte an uns herangetragen, die wir vom Vorstand dann für die Mitglieder ausschreiben. Mich persönlich interessieren die wirtschaftswissenschaftlichen Projekte. Bei einem der letzten Aufträge waren wir unter der Anleitung von McKinsey bei einem traditionellen baden-württembergischen Unternehmen. Drei Wochen lang haben wir 15 Stunden am Tag gearbeitet. Die Länge der Projekte liegt zwischen einigen Wochen und acht Monaten. Während der Prüfungsphasen nehme ich keine Projekte an, da erledige ich nur die normale Vorstandsarbeit. Für mich ist die Arbeit bei "Whyknot" ideal - auch als Vorbereitung auf später. Ich möchte Unternehmensberater werden und mich auf Familienunternehmen spezialisieren. Es ist manchmal auch anstrengend, Studium und Arbeit unter einen Hut zu kriegen, klappt aber irgendwie immer."Studenten-Job: Nebenjob im Alemannia-BlockStudenten-Job: "Als Modell bin ich Teil der Kunst"
Dieser Artikel ist erschienen am 01.07.2008

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