Matias Elsner, 30, arbeitet neben seinem Pädagogik-Studium als Trainer in einem Berliner Fitnesstudio, um sein monatliches Budget aufzubessern. Seit zwei Jahren bringt er nicht nur Kraftprotze und Aerobic-Turner ins Schwitzen.
"Seit zwei Jahren arbeite ich im Team des Berliner Fitnessstudios Nautilus Training. Während meiner Schichten bin ich mit zwei oder drei Kollegen im Einsatz, gemeinsam schmeißen wir den ganzen Laden. Ich betreue abwechselnd den Gerätebereich und gebe Aerobic-Kurse. Zu meinem abwechslungsreichen Job gehört aber auch, Mitgliederausweise gegen Spindschlüssel zu tauschen, Papiertücherspender nachzufüllen, zwischendurch den Duschbereich zu säubern oder die Münzkassetten der Solarien und Getränkeautomaten zu leeren und abzurechnen. Da ist Flexibilität gefragt, jeder muss immer im Blick haben, wo gerade etwas zu tun ist.Weil ich mich in kurzer Zeit auf ganz unterschiedliche Leute einstellen muss, profitiere ich von meiner offenen, kommunikativen Art. Das nötige Fachwissen über Muskelgruppen, Knochenstruktur und Trainingstechniken habe ich mir allerdings erst durch interne Seminare angeeignet.
In meinen Aerobic-Kursen verbinde ich das Grundprogramm, das alle Trainer gelernt haben, nach meinem Geschmack mit speziellen Elementen vom Kickboxen und Tae Bo. Wenn ich Mitgliedern helfen kann, ihre selbst gesetzten Trainingsziele zu erreichen, macht mich das besonders stolz.Glücklicherweise können meine Wünsche bei der Schichtplanung fast immer berücksichtigt werden, sodass meine durchschnittlich zwölf Wochenstunden im Studio sehr gut mit meinem Pädagogikstudium an der FU zu vereinbaren sind. Ach ja, und weil ich als Trainer ziemlich fit sein muss, achte ich heute noch mehr auf Ernährung und genügend Schlaf als früher."
Deutschland ade: Unternehmen verlagern Produktion, Verwaltung und Forschung in alle Welt – weil Schwellenländer wettbewerbsfähiger werden und Manager durch Herkunft und Werdegang so weltoffene wie nüchterne Kalkulierer sind wie keine Generation vor ihnen.
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Unternehmen aus Zukunftsberufsfeldern decken ihren Fachkräftebedarf am leichtesten in den drei Großstädten, während sie in München und Stuttgart händeringend danach suchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Langzeitstudie von karriere.de.
Foto: G. Altmann/Pixelio
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