Fremdsprache eingerostet und keine Zeit, einen Kurs zu besuchen? Dagegen gibt's jetzt was: Personalisierte Internet-Angebote ermöglichen den Spracherwerb unabhängig von Ort und Zeit. Junge Karriere-Redakteurin Astrid Oldekop wollte wissen,
was dahintersteckt. Einen Monat lang hat sie ihr verstaubtes Chinesisch mit Hilfe des Web 2.0 aufpoliert. Ein Erfahrungsbericht.
Anzeige
Yihe-Yaju-Restaurant am Park des Sonnentempels in Peking. Es ist meine erste
China-Reise seit fünf Jahren. Als mir die Kellnerin in ihrer engen Seiden-Qipao
Suppe empfiehlt, ich aber immer nur Zucker verstehe, weiß ich: So geht es nicht
weiter. Meine Semester in China sind lange her, meine Kenntnisse restlos
eingerostet. Zurück in Düsseldorf suche ich nach einem passenden Kurs -
Fehlanzeige. Mit dem Job, den vielen Terminen und den Reisen werde ich wohl kaum
regelmäßig zum Unterricht erscheinen können.
Im Internet wird unter den Chinesisch-Lernenden ein neues Angebot heiß
diskutiert: Chinesepod.com - ein täglicher kostenloser Podcast auf Mandarin
(Hochchinesisch). Dazu gibt es Texte,Vokabel- und Grammatikübungen im Abo.
Eine Sprache wie Mandarin virtuell lernen? Mit PC und iPod die schwierige
Aussprache mit den vier Tönen in den Griff bekommen und dazu die Schriftzeichen
pauken? Kein Problem, meint Ken Carroll, der Kopf hinter Chinesepod. Der irische
Sprachlehrer aus Shanghai hat 20 Jahre lang konventionellen Sprachunterricht
gegeben. Seit September 2005 senden Ken und sein 15-köpfiges Team einen
täglichen Podcast aus Shanghai. Mit bisher fünf Millionen Downloads erreicht
Chinesepod inzwischen 120.000 Hörer pro Woche.
Ich wage den Selbstversuch.
1. Tag. Die iTunes sind geladen, Kens Podcast abonniert. Eine ganze Menge Daten
- gut, dass ich einen DSL-Anschluss habe. Auf dem Weg zur Arbeit höre ich meine
erste Sendung: "How's business": 17 Minuten Hochchinesisch. Die Struktur des
Mittelstufe-Podcasts ist denkbar einfach: Die junge chinesische Sprachlehrerin
Jenny Zhu und ein Ausländer plaudern auf Chinesisch über das Thema, stellen neue
Worte zum Teil mit englischer Übersetzung vor. Darauf folgt die eigentliche
Lektion, ein kurzer, vorher aufgenommener Dialog. Die beiden Sprachlehrer
vertiefen das Thema, anschließend wird der Dialog wiederholt. Der Podcast endet
mit einem Trailer: Ein Urschrei, dann der Spruch: "Turn that cave Mandarin into
rave Mandarin." Chinesisch sprechen wie Raver tanzen. Ein schöner Traum.
2. Tag. Die drei Schwierigkeitsstufen auf Chinesepod wechseln in bunter Folge.
Die heutige Anfängerlektion bringt mir nichts, da lade ich lieber einen
Fortgeschrittenen-Pod aus dem Archiv. Ich sitze in der Düsseldorfer Straßenbahn,
die geschäftige Nordstraße gleitet an mir vorüber, in meinen Ohrhörern schwärmt
Jenny von den Regisseuren Ang Lee, Zhang Yimou und Chen Kaige. Neben Vokabeln
liefert sie viel Stoff für chinesischen Smalltalk.
Die Straßenbahn rumpelt, ich stelle den iPod lauter. "Ba wang bie ji" - halblaut
murmele ich den chinesischen Namen des Films "Lebewohl meine Konkubine" mit.
Meine singenden Zischlaute lassen mein Zeitung lesendes Gegenüber irritiert
aufblicken. Morgen fahre ich wieder mit dem Fahrrad.
3. Tag. Mein Premium-Abonnement bietet reichlich Zusatzmaterialien. Neben
Manuskripten gibt es flash-animierte Texte: Fahre ich mit dem Cursor über die
Schriftzeichen, so erscheint das jeweilige Wort in englischer Übersetzung und in
Pinyin, das ist die lateinische Umschrift der chinesischen Aussprache. Ein Klick
mit der linken Maustaste - und ich habe das Wort in meine persönliche Vokabelbox
gezogen. Mit den elektronischen Wortkarten kann ich zwar keine Schriftzeichen
aktiv memorieren - das geht nur durch Abschreiben -, aber ich werde sie
hoffentlich wieder lesen können.
4. Tag. Heute treffe ich Ge Fei aus Shanghai, meine Privatlehrerin. Sie wird am
Monatsende den Lernerfolg mit Chinesepod bewerten. Wir ackern uns durch das PDF
des Pods über Hofhäuser in Peking und Shanghai. Ge Fei mag den Text: aktuelles
Thema, Umgangssprache, gute Grammatikbeispiele. Ich merke: Es ist etwas anderes,
in der Straßenbahn Worte zu murmeln oder einen Text mit einem Lehrer
durchzusprechen.
5. Tag. Meine Vokabelbox im Netz umfasst jetzt 57 Flashcards. Ich liebe diese
Karten. Während Papierkarten nur zwei Seiten haben, kann mein PC die
Dreidimensionalität des Chinesischen gut abbilden. Er fragt mich nach Zeichen,
Aussprache und Übersetzung.
Auf dem Weg zu einem Termin die erste Enttäuschung: Chinesepod verspricht
mobiles Lernen mit persönlichen Vokabeln auf dem Handy. Die Internet-Seite, die
ich mit meinem Handy öffne, ist klar aufgebaut. Der Ausflug kostet mich
erstaunlicherweise nur zehn Cent. Doch mein Handy spricht kein Chinesisch. Statt
Schriftzeichen erscheinen nur Kästchen.
Schade auch, dass ich nicht die Vokabeln auf das Handy laden und offline
benutzen kann. Ob im Flugzeug oder im Wartezimmer beim Arzt - es gibt einfach zu
viele Orte, an denen man prima Vokabeln lernen könnte, der Online-Handy-Gebrauch
aber verboten ist.
10. Tag. Chinesepod braucht nach eigenen Angaben fünf Tage, um aus User-Wünschen
einen Pod zu machen. Drei Leute kümmern sich um das Feedback, das die Poddies in
Wikis, Blogs und Foren hinterlassen. Beim Abo-Abschluss war auch ich nach meinen
Lieblingsthemen gefragt worden.
Zufall oder Kundenservice - Gegenstand des heutigen Pods ist mein Wunschthema
Fotografie. Seitenlicht, Gegenlicht, Objektiv, goldener Schnitt, Digital- und
Analogkamera - mir schwirrt der Kopf vor lauter Fachvokabular. Die Lehrer Jenny
Zhu und John Pasden, die sich durch die Lektion quälen, haben leider keine
Ahnung vom Thema. Ich wiederhole die Lektion am Abend mit meiner Privatlehrerin
Ge Fei. Sie stößt sich zwar nicht an den vielen Fachwörtern, hat aber einiges an
der Struktur auszusetzen: "Kein Chinese würde so sprechen. Das ist die wörtliche
Übersetzung eines ausländischen Textes."
15. Tag. Ich habe es zwar nicht geschafft, täglich eine Lektion zu erarbeiten.
Doch die ersten Vokabeln sitzen, ich lösche sie aus meiner Vokabelbox. Die
Trailer am Ende der Pods werden immer frecher. Zum fröhlichen Pfeifen wirbt eine
Stimme: "Learn Chinese and look productive at work - with Chinesepod". Ich warte
lieber bis zur Mittagspause. Dann spiele ich Memory mit meinen Vokabeln. Ich
spiele gegen Kelso und podmeister2. Kelso führt: In gerade mal 39 Sekunden hat
er seine zehn Vokabelpärchen einander zugeordnet.
20. Tag. Im Netz bin ich auf Jennys Fans gestoßen. Eigentlich pauken wir nur
Chinesisch mit ihr, doch dabei lernen wir auch das nette Shanghaier Mädchen von
nebenan kennen. Jenny plaudert darüber, wie sie mit ihren Eltern auf zehn
Quadratmetern gewohnt hat, dann sitzen wir Poddies mit Familie Zhu auf dem Sofa
und feuern ein Basketball-Team im Fernsehen an, so anschaulich erzählt sie. Alle
lieben Jenny. Und alle wollen ihre Telefonnummer.
Auch Ken Carroll, der 45-jährige Dubliner, weckt Emotionen. Der
Chinesepod-Gründer spricht fließend Chinesisch. Doch wie viele Europäer bringt
er ständig die Töne durcheinander. "Wie kann ein Ausländer mit so einer
schlechten Aussprache es wagen, im Sprachunterricht aufzutreten?", postet einer
wütend im Blog. "Er wird schließlich immer von Jenny korrigiert. Wenn nur
Chinesen auftreten, ist das zu frustrierend", kontert eine Australierin. Während
ich die Diskussion verfolge, ist es auf einmal da: das Gefühl, Teil dieser
weltweiten Chinesepod-Familie zu sein.
25. Tag. Seit Juni gibt es die Saturday Show: Sechs Mal pro Woche spricht Jenny
mit wechselnden Partnern über neue Vokabeln, Zähleinheitswörter und
Satzstruktur. Am Samstag ruht die Chinesepod-Community und lauscht Jenny und
Ken, wie sie auf Englisch über Chinas Alltagskultur plaudern: Welche Kneipen in
sind, welche Musik in Shanghai angesagt ist. Poddies auf der Durchreise dürfen
ein paar Sätze sagen. Fast schon eine Radiosendung, gemacht von guten Bekannten,
mit denen man die Woche über arbeitet. Eigentlich ist Hörfunk für Ausländer in
China tabu. Aber noch zählen die staatlichen Autoritäten Podcasts nicht dazu.
30. Tag. Mein Monats-Abo ist abgelaufen. Mein virtueller Vokabelkasten umfasst
über 200 Worte, leider komme ich kaum noch dazu, die Zusatzmaterialien intensiv
zu nutzen. Den Zeitaufwand für eine gute Nachbearbeitung der Podcasts habe ich
unterschätzt. Mit meinem iPod trage ich jetzt alle 88 Mittelstufen- und
Fortgeschrittenen-Sendungen herum. Einige habe ich bereits vier Mal gehört. Ge
Fei ist zufrieden: Mein Hörverständnis sei viel besser geworden, lobt sie. Ich
benutze sogar wieder typisch chinesische Standardsätze und Idiome, die man sonst
nur im Land aufschnappt. Mein "Cave Mandarin" ist dabei, wieder zu einer
ordentlichen Fremdsprache zu werden. Bis daraus aber fließendes Rave Mandarin
wird, werde ich noch viele Stunden mit Jenny, Ken und Ge Fei verbringen.Eins haben sie alle gemein: Die Sprachen-Podcasts im Netz sind kaum älter als
ein Jahr, reagieren schnell und spielen ständig mit den neuen Möglichkeiten.
Qualitätsunterschiede sind trotzdem auszumachen: Maß aller Dinge in Sachen
Technik und Inhalte bleibt bislang Chinesepod.com. Auch das Angebot für Englisch
ist groß und professionell, die französische Auswahl magerer, dafür kreativ. Die
Spanier und Italiener hinken noch hinterher. Fazit unserer Tester: Podcast-Abos
sind allemal billiger als herkömmliche Sprachkurse, trainieren lebensnah
Hörverstehen, Wortschatz und manchmal auch die Grammatik. Einen realen
Gesprächspartner oder Lehrer aber ersetzen sie nicht.
Englisch Von Boston bis Presley Zwei kalifornische Professoren gestalten diese
professionelle Seite mit täglich neuen Podcasts. Die Themen reichen vom
Boston-Städteporträt bis hin zu Anekdoten über Elvis Presley. Dieselben Macher
bereiten ihre Schüler unter www.toeflpod.com mit wöchentlichen Sendungen auf den
berüchtigten Toefl-Test vor. Praktisch: Zur Nachbearbeitung gibt es ganze
Unterrichtseinheiten für acht Euro monatlich. Mehr Unterhaltung bieten die
beiden Profs mit www.english- throughstories.com: Jede Woche gibt es eine kleine
Soap Opera in Umgangssprache. Sehr verständlich und unterhaltsam.
www.eslpod.com www.toeflpod.com www.englishthroughstories.com Zielgruppe:
(leicht) Fortgeschrittene karriere-Urteil: ***** Lifestyle und Business Für
alle, die ihre Kenntnisse in der Weltsprache Nummer eins auffrischen wollen,
gibt es das kostenlose Podcast-Angebot der Sprachmagazine Spotlight und
BusinessSpotlight. Die Audio-Files bieten eine Kombination aus News im
englischen O-Ton und Übungen zu Wortschatz und Hörverständnis.
www.spot-light-online.de bringt jeden Mittwoch Lifestyle-Themen von London bis
New York, Interviews und Kolumnen. www.business-spot-light.de präsentiert
dienstags Nachrichten aus der globalen Wirtschaftswelt und gibt Tipps für
typische Jobsituationen.
www.spotlight-online.de/podcast www.business-spotlight.de/podcast Zielgruppe:
Fortgeschrittene karriere-Urteil: **** Made in Shanghai 40 exzellente,
kostenlose Wirtschaftsenglisch-Podcasts für alle Sprachstufen gibt es bisher im
Archiv. Da die Macher der Seite in Shanghai sitzen, bleibt abzuwarten, ob das
Angebot interessant bleibt oder zur Englischschule für Chinesen wird. Das
Basis-Monats-Abo kostet acht Euro, das Premium-Abo 25 Euro.
www.englishpod.com Zielgruppe: alle karriere-Urteil: **** Französisch Très actif
Sebastien Babolat, ein in Kalifornien lebender Franzose, gibt diesen privaten
Podcast heraus: Sehr kreativ und technisch professionell, mit mittlerweile mehr
als 50 Folgen, die jedoch keinem festen Lernkonzept folgen. Sebastien erzählt
auf Französisch und Englisch, jede Folge lässt sich mit Rätseln und Spielen
nacharbeiten. Kleinere Übersetzungsfehler Sebastiens ins Englische sollte man
großzügig ignorieren - das Französisch stimmt schließlich. Im hochaktiven Forum
diskutieren die Lernenden alles: von internationalen Begrüßungsritualen bis hin
zur französischen Lyrik.
www.frenchpodclass.com Zielgruppe: Fortgeschrittene karriere-Urteil: ****
Chansons und mehr Den Abonnenten wird wöchentlich ein Link zu einem
französischen Chanson geschickt, samt Text und Übersetzung. Aus den Texten kann
eine persönliche Vokabelliste zusammengestellt werden, dazu lässt sich jedes
Wort einzeln anhören. Zum Abschluss gibt es einen Test. Die ersten 14 Lektionen
sind gratis, danach kosten die verschiedenen Chanson-Angebote zwischen drei und
sieben Euro monatlich.
www.chansontrainer.com Zielgruppe: (leicht) Fortgeschrittene karriere-Urteil:
*** Spanisch Karaoke zur StilleN Nacht Kostenloser, monatlicher Podcast,
aufgeteilt in drei Schwierigkeitsgrade und betrieben von einer spanischen
Sprachschule. Geübt werden Alltagssituationen wie Restaurantbesuche,
Wohnungssuche und Vorstellungsgespräche. Die Dialoge können angehört und gelesen
werden, zu jeder Lektion gibt es eine Vokabelliste, die personalisiert wieder
abgerufen werden kann. Dazu: Videos, Online-Games und Liedtexte mitsamt
Karaokemusik, darunter auch "Stille Nacht" auf Spanisch.
www.spanisch-live.de Zielgruppe: Anfänger, leicht Fortgeschrittene
karriere-Urteil: *** Italienisch Dolce vita Tägliches Gratis-Sprachangebot mit
60 Podcasts im Archiv. Sie bieten Italienisch für Einsteiger mit
Standard-Dialogen für Touristen und Smalltalk. Die Premium-Mitgliedschaft für
acht Euro im Monat ermöglicht vertiefende Vokabelübungen. Hilfreich: die
Vokabelleiste mit Schnellübersetzung für Nachblätter-Muffel.
www.learnitalianpod.com Zielgruppe: alle karriere-Urteil: **** Kaffee-pod
Deutsch-italienische Bar mit frisch gebrühten Podcasts zu Themen wie
Wohnungssuche oder Fußball in Italien. Leider werden sehr unregelmäßig Podcasts
angeboten, dafür diskutiert die Community Themen wie: Was ist das italienische
Äquivalent zu "frech"? PDFs zu den Podcasts mit komplettem Wortschatz gibt es
kostenlos.
www.kiza.de Zielgruppe: Anfänger, leicht Fortgeschrittene karriere-Urteil: ****
Chinesisch/Japanisch Mandarin à la carte Täglicher Gratis-Podcast mit großem
Archiv. Den Text mit chinesischen Zeichen, Aussprachehilfe und Übersetzung ins
Englische gibt es für sieben Euro im Monat. Die vielen Zusatztools machen aus
dem Kurs ein Mandarin-Menü à la carte. Für die personalisierte Vokabelbox,
Memory und Abfragehilfen muss man allerdings 25 Euro pro Monat hinlegen. Die
weltweite Community ist mit Foren, Weblogs und Wikis extrem umtriebig.
www.chinesepod.com Zielgruppe: alle karriere-Urteil: ***** OhaYo Tokio "Guten
Morgen Tokio", lautet das Motto dieses täglichen Podcasts mit üppig bestücktem
Archiv für alle Stufen. Ein fünfköpfiges Team um den New Yorker Peter Galante
produziert den kostenlosen Pod, der 12.000 Hörer hat. PDFs und flash-animierte
Zusatztools gibt es im Abo. Bereitet auf den Japanese Language Proficiency Test
vor. Im Forum sind 4.000 User eingetragen. Basis-Monats-Abo für acht Dollar,
Premium-Abo 25 Dollar.
www.japanesepod101.com Zielgruppe: alle karriere-Urteil: ***** Querbeet BBC
weltweit Das exzellente Angebot der BBC für Französisch, Italienisch und
Spanisch reicht vom Ferien-Überlebenspaket "Quick Fix" bis hin zu kompletten
Sendungen in den einzelnen Sprachen. Die reichhaltige Webseite bietet Schmankerl
wie Sprich- und Schimpfwörter sowie Anmachsprüche mit Übersetzung ins Englische.
Kleinere Lerneinheiten gibt es für Chinesisch und Griechisch. Warum können ZDF
und ARD so etwas nicht mit unseren Gebühren machen?
www.bbc.co.uk/languages/ Zielgruppe: alle karriere-Urteil: ***** Podpourri Ein
dreisprachiger Podcast für alle, die Spaß am Sprachenhopping haben. Für das Abo
bedarf es eines kostenlosen Accounts bei podster.de. Je nach Laune erzählt
Podpourri-Macher Florian Knorn auf Englisch, Französisch oder Deutsch, was ihn
bewegt - mal geht es um sein Uni-Leben, mal um seine Lieblingsländer Australien
und Neuseeland, manchmal um ernste Themen wie Einsamkeit.
www.podster.de/view/664 Zielgruppe: Fortgeschrittene karriere-Urteil: ****
Überzählige TExte, falls noch Platz: Latinos und Iberos Das kostenlose
Online-Tutorat bietet Grammatik- und Verbübungen. Hilfreich ist, dass bei den
"Oral Exercises" jeweils ein Lateinamerikaner und ein Spanier vorsprechen, so
dass die Unterschiede in der Aussprache deutlich werden. Die Seite richtet sich
hauptsächlich an Anfänger. Fortgeschrittene können einen weiterführenden
Sprachkurs mit Audio-CDs buchen.
www.studyspanish.com Zielgruppe: Anfänger Karriere-Urteil: *** China Total
Kostenlose Sprachübungen für alle Lernstufen, chinesische Sprichwörter mit
englischer und chinesischer Erklärung, SchriftzeichenÜbungen, Kungfu-Filmchen
mit Jackie Chan, viele nützliche Links und einen Einblick in die Welt der
chinesischen Blogs bietet www.linese.com. Die Seite begleitet seit Juli die
Offensive der chineschen Regierung zur Verbreitung der chinesischen Kultur in
aller Welt.
www.linese.com Zielgruppe: alle Karriere-Urteil: ***Wer in die Welt der Sprachen-Podcasts hineinschnuppern will, kann das auf
karriere.de tun: Unser großer Online-Sprachenschwerpunkt bietet Podcasts auf
Englisch, Französisch, Italienisch und Chinesisch, viele Links sowie einen
Überblick über die Möglichkeiten des Sprachenlernens mit web 2.0.
www.karriere,de/sprachenFast täglich gibt es neue Angebote zum Sprachenlernen im Netz. Manche Podcasts
werden von professionellen Lehrern gemacht, andere von mehr oder minder
sprachbegabten Laien. Wer mit Web 2.0 eine Sprache lernen will, sollte wissen,
was er damit erreichen will. Die karriere-Checkliste hilft, das passende Angebot
zu finden.
1. Schwierigkeitsgrad. Seriöse Seiten sagen klar, an welche Stufe sie sich
richten. Schließlich haben Anfänger nichts vom Fortgeschrittenen- Redeschwall
mit speziellem Wirtschaftsvokabular.
2. Frequenz. Ernsthaft lernen kann man nur mit täglichen Podcasts. Monatliche
Pods sind nicht mehr als ein schöner Zeitvertreib.
3. Archiv. Mit einem Podcast-Archiv lässt es sich intensiver büffeln, der Zugang
sollte offen sein.
4. Individualität. Web 2.0 hat großartige Personalisierungsmöglichkeiten. Gute
Seiten bieten individuelle Vokabel- und Grammatikübungen.
5. Gimmicks. Vorsicht: Memory, Galgenraten oder Vokabelpauken per Handy sind
nette Gimmicks, ersetzen aber nicht das Lernen und sagen nichts über die
inhaltliche Qualität aus.
6. Tests. Wichtig für Toefl-Kandidaten und Leute, die sich über
Leistungskontrolle motivieren lassen: Nur wenige Seiten bereiten auf anerkannte
Prüfungen vor, einzelne bieten eigene Tests.
7. Community. Gemeinsam lernt und leidet es sich besser: In Foren, Blogs oder
Wikis werden Grammatikprobleme diskutiert. Achtung: Nicht alle Sprachen-Pods
haben aktive Communitys.
8. Kosten. Gute Seiten bieten Gratis-Probe-Abos. Danach kann man zwischen Basis-
und Premium-Abo wählen. Meist ist das bloße Hören gratis, nur die Materialien
kosten bis zu 25 Euro pro Monat.
9. Technik. Für das Herunterladen von Pods braucht man einen Podcatcher oder
iTunes. Technische Infos gibt's unter www.podcast.de/faq.
10. Macher. Gut zu wissen: Stehen professionelle Sprachtrainer hinter der Seite?
ao
Viele Führungsetagen "sind von Dilettantismus geprägt", sagt der Motivationstrainer Rolf Schmiel im Interview. Statt ihren Mitarbeitern Visionen und Perspektiven zu vermitteln, hinterließen die Chefs oft nur Orientierungslosigkeit..
Lassen Sie sich von uns bei Ihrer Suche nach einer Trainee-Stelle helfen: Unser JobAgent findet für Sie alle diejenigen Trainee-Stellen, die zu Ihrem Studienabschluss passen. Jede Woche erhalten Sie eine individuelle Auswertung mit allen für Sie passenden Angeboten. Kostenlos!
Unternehmen aus Zukunftsberufsfeldern decken ihren Fachkräftebedarf am leichtesten in den drei Großstädten, während sie in München und Stuttgart händeringend danach suchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Langzeitstudie von karriere.de.
Foto: G. Altmann/Pixelio
Über 350 Berufe jetzt in der karriere.de-Gehaltsdatenbank recherchieren:
Einstiegsgehälter, Profivergütungen, Gewinner und Verlierer:
• Wöchentlich erscheint der karriere.de- Newsletter mit den Themen der Woche aus den Bereichen Bewerbung, Unternehmen, Arbeitsrecht, Management, Gehalt, Studium, Weiterbildung und Arbeitsalltag.
• Monatlich erscheint der MBA-Newsletter mit den Trends und News aus dem Umfeld der Business Schools.
» Wenn Sie den karriere.de-Newsletter oder den MBA-Newsletter bestellen möchten, senden Sie uns eine E-Mail. Einfach hier klicken
Chancen und Risiken, Einstiegsoptionen, Perspektiven und gefragte Qualifikationen:
Die karriere.de-Analyse mit exklusiven Daten zu Stellenmarkt, Gehaltsentwicklung und Wettbewerb.