Wer für ein Studium oder Praktikum ins Ausland will, kämpft mit viel Papierkram. Ob Versicherung, Visum oder Auslands-Bafög: Junge Karriere erklärt, was vor der Abreise wichtig ist, so dass auch fern der Heimat alles geregelt ist und der Auslandsaufnethalt problemlos verlaufen kann.
Auslands-Bafög Für Auslandssemester (mindestens sechs Monate) und teilweise für Auslandspraktika gibt's Hilfen vom Staat. Für Semester im EU-Ausland werden die heimischen Sätze gezahlt, plus 500 Euro für die Reise und bis zu 4600 Euro für die Semestergebühren und die Krankenversicherung. Außerhalb der EU gibt es zusätzlich länderabhängige Zuschläge für die Lebenshaltungskosten, und die Reisepauschale steigt auf 1000 Euro. Studenten müssen Kenntnisse der Unterrichts- und Landessprache nachweisen.Wer außerhalb der EU studieren will, muss triftige fachliche Gründe anbringen. Bafög fürs Auslandspraktikum wird nur für Pflichtpraktika (mindestens zwölf Wochen) gewährt. Auslands-Bafög sollte man mindestens sechs Monate vorher beantragen. Ansprechpartner ist nicht mehr die eigene Hochschule, sondern nach Ländern aufgeteilte Ämter (Adressen unter www.das-neue-bafoeg.de). Selbst wer kein Bafög bekommt, könnte wegen höherer Fördersätze Geld fürs Ausland erhalten.Bachelor-Master-Pause Wer zwischen Bachelor und Master ein Auslandspraktikum plant, muss einiges vorbereiten. Kompliziert wird es bei der Versicherung. Mit dem Bachelor-Abschluss fällt nämlich der Studentenstatus weg. Für ein Praktikum in Deutschland müsste man dann selbst Mitglied bei einer Krankenkasse werden, als freiwillig Versicherter (Mindestbeitrag rund 130 Euro).Ob die Versicherung auch für das Auslandspraktikum richtig ist, hängt von den Bedingungen ab (siehe "Krankenversicherung"). Das Kindergeld wird Eltern weiter gezahlt, wenn sich das Kind zwischen zwei Ausbildungsabschnitten - Bachelor und Master - befindet. Aber: Die Pause darf höchstens vier Monate lang sein. Ebenfalls im Auge behalten: Anmeldefristen und -bedingungen für den angepeilten Master. Wer während eines Praktikums in Peru zu Auswahlgesprächen nach Deutschland muss, hat schlecht geplant.
Deutschland ade: Unternehmen verlagern Produktion, Verwaltung und Forschung in alle Welt – weil Schwellenländer wettbewerbsfähiger werden und Manager durch Herkunft und Werdegang so weltoffene wie nüchterne Kalkulierer sind wie keine Generation vor ihnen.
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Unternehmen aus Zukunftsberufsfeldern decken ihren Fachkräftebedarf am leichtesten in den drei Großstädten, während sie in München und Stuttgart händeringend danach suchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Langzeitstudie von karriere.de.
Foto: G. Altmann/Pixelio
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