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Bewerbungswiki

Weiterbildung/Fortbildung

Kurse, Seminare und Fortbildungen dürfen im Lebenslauf nicht fehlen. Denn permanente Lernbereitschaft ist Pflicht für Arbeitnehmer.
Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind ein wichtiger Bestandteil der Bewerber-Vita, um Leistungsmotivation und Engagement zu signalisieren – und die Bereitschaft up to date zu bleiben. Das zeugt von einer Eigenschaft, die in unserer sich rasant wandelnden Arbeitswelt unverzichtbar ist.

Im Idealfall sollten Arbeitnehmer daher mindestens alle zwei Jahre eine berufsergänzende Weiterbildung machen – und sich diese vielleicht sogar vom Arbeitgeber sponsern lassen. Manchmal sind Vorgesetzte eher bereit, eine sinnvolle und zum Job passende Fortbildung zu finanzieren – inklusive Freistellung – als eine Gehaltserhöhung. Diese Option sollten Arbeitnehmer daher für das nächste Jahresgespräch und die dazu gehörenden >>> Gehaltsverhandlungen als Alternative im Hinterkopf haben. 

Weiterbildungen werten Kompetenz und Bewerberprofil auf

Im >>> Lebenslauf sollten Bewerber je nach Job und Berufserfahrung dem Bereich Fort- und Weiterbildungen eine ganze Rubrik widmen: Dort können sie beispielsweise spezielle Computer- oder Software-Weiterbildungen, Management- und Führungsseminare oder auch Sprachkurse auflisten, eventuell mit erworbenen Abschlüssen und Zertifikaten.

Wichtig: Nur Qualifikationen und Kurse nennen, die nicht älter als fünf Jahre sind. Zu viele >>> Anlagen und Anhänge überfrachten eine Bewerbungsmappe schnell, daher nur sehr ausgewählte Bescheinigungen und Nachweise von Weiterbildungen mitschicken, die einen besonderen Bezug zur gesuchten Position haben, etwa eine spezielle Fach-Software.

Perfekter Lückenfüller für Arbeitslose

Wer arbeitslos ist oder nach Schule oder Studium längere Zeit nach dem passenden Jobeinstieg sucht, sollte diese Zeit möglichst mit einer Weiterbildung überbrücken. Dann entsteht keine unschöne Lücke im Lebenslauf.

Für junge Bewerber reicht auch schon ein Sprachkurs oder sogar ein VHS-Computer-Seminar. Das ist allemal besser, als über einen längeren Zeitraum nur "arbeitslos" im Lebenslauf angeben zu können.

Mehr Tipps, wie sich eine längere Jobpause sinnvoll füllen lässt, lesen Sie >>> hier 

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