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Bewerbungswiki

Visitenkarte | Profilcard

Bewerberprofil für die Westentasche: Die Visitenkarte mit Mini-Bewerbung eignet sich für Jobmessen und für unterwegs.
Der neueste Trend in Sachen Jobsuche ist die Mini-Bewerbung in Visitenkarten-Größe – auch Profilcard genannt.

Karriereberater und Buchautor Jürgen Hesse (Hesse/Schrader) empfiehlt die Kurzbewerbung in Druckform beispielsweise für >>> Jobmessen, Fachtagungen und Kongresse. Der Vorteil gegenüber >>> Bewerbungsflyer oder >>> Kurzbewerbung: "Eine Visitenkarte ist so klein, dass der Bewerber sie ständig bei sich tragen kann, schließlich weiß man ja nie, wann einem ein interessanter Business-Kontakt über den Weg läuft", sagt Hesse.

Botschaft auf den Punkt bringen

Zum Hingucker wird die Profilcard – im Gegensatz zur herkömmlichen Visitenkarte – durch einen doppelseitigen Druck und das Foto des Bewerbers. Da nur wenig Platz für Text ist, muss jedes Wort sitzen. "Deshalb ist die Erstellung alles andere als trivial und schnell gemacht", sagt der Karrierecoach.

Wichtige Inhalte sind Name, Kontaktdaten, Arbeitsbereich und fachliche Schwerpunkte und Kompetenzen. Bei Absolventen bieten sich Studienfach, Abschluss und Wunschposition an. Bei Schulabgänger, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, der Berufswunsch.

Wichtig: Nicht zu lange zögern

Wer seine Profilcard beispielsweise auf einem Recruiting-Event oder einer Messe erfolgreich unters Volk gebracht hat, sollte nicht zu lange damit warten, noch einmal beim Unternehmen nachzufassen, beispielsweise >>> per Telefon. Oder direkt seine Initiativbewerbung per Post oder Mail raus zu schicken. Denn sonst verpufft die positive Wirkung des Erstkontakts – und die Profilcard ist vielleicht schon im Papierwust verschwunden oder im schlimmsten Fall im Papierkorb gelandet. (>>> Timing)

Dieser Artikel ist erschienen am 08.07.2014

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