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Bewerbungswiki

Verpflegungskosten-Erstattung

Wer für ein Vorstellungsgespräch eine längere Anreise in Kauf nimmt, kann zumindest einen Teil seiner Kosten für den Snack im Zug oder den abendlichen Pizzeriabesuch absetzen – und zwar als Werbungskosten bei seiner Steuererklärung.
Was auf den Tisch kommt, interessiert das Finanzamt nicht. Daher müssen Bewerber auch keine Quittungen sammeln und vorlegen.

Der sogenannte Verpflegungskosten-Mehraufwand, der einem Bewerber durch die Reise zu einem Jobinterview oder Assessment-Center entsteht, kann nur pauschal angesetzt werden. Entscheidend ist dabei, wie lange die Reise dauert.
 
Wer mehr als 24 Stunden unterwegs ist, kann pro Tag den Höchstbetrag von 24 Euro beanspruchen. Bei mehr als 14 Stunden gibt es zwölf Euro, bei mehr als 8 Stunden lediglich sechs Euro und darunter nichts. Gerechnet wird vom Verlassen der Wohnung bis zur Rückkehr.
Dieser Artikel ist erschienen am 27.05.2014

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