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Bewerbungswiki

Vereinsaktivitäten

Gesellschaftliches Engagement in Vereinen kommt bei vielen Personalern gut an – wenn die Vereinsaktivitäten im Lebenslauf wohl dosiert werden.
Viele Berufstätige sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Vereinen aktiv – als Kassenwart oder Nachwuchstrainer im örtlichen Sportverein, als Vorstandsmitglied in einer Elterninitiative oder Mitglied der freiwilligen Feuerwehr.

Solche Vereinsaktivitäten können Bewerber ruhig in einer separaten Rubrik in ihren Lebenslauf aufnehmen (>>> Ehrenamt und Soziales Engagement), denn sie signalisieren dem Arbeitgeber in spe je nach Position wichtige Soft Skills wie soziale Kompetenz, Teamfähigkeit oder auch Organisationstalent.

Besonders punkten können hier beispielsweise Bewerber ohne oder mit nur wenig Berufserfahrung wie Studenten, Hochschulabsolventen oder junge Berufstätige. Sie dürfen daher im Lebenslauf ihre Vereinsfunktionen ruhig etwas ausführlicher schildern. (>>> Bewerben ohne Erfahrung)

Eine Frage der Dosierung

Für erfahrene Fach- und Führungskräfte macht eine Auflistung privater Vereinsaktivitäten im Lebenslauf dagegen nur dann einen Sinn, wenn möglichst ein Bezug zur ausgeschriebenen Stelle da ist.

Wer sich um einen verantwortungsvollen Vollzeitjob bewirbt – und gleichzeitig zwei oder drei zeitraubende Vereinsfunktionen bekleidet – wirft beim Personalverantwortlichen schnell die Frage auf, ob für die neue berufliche Herausforderung neben all den Freizeitaktivitäten überhaupt noch ausreichend Zeit und Raum bleibt.
Dieser Artikel ist erschienen am 13.10.2014

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