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Bewerbungswiki

Umzugskosten

Geschafft. Der Arbeitsvertrag für den neuen Job ist unterschrieben. Doch nicht immer, ist der neue Arbeitgeber um die Ecke. Nicht selten ist ein Umzug in eine neue Stadt quer durch die Nation notwendig – und das kann ganz schön ins Geld gehen.
Clever verhandeln

Wer für seinen Job umziehen muss, sollte bereits im Zuge der Job- und Gehaltsverhandlungen mit seinem künftigen Arbeitgeber auch über eine Kostenübernahme – oder zumindest einen Zuschuss zu den Umzugskosten mit verhandeln.

Begehrte Fach- und Führungskräfte werden dabei sicher bessere Karten haben als Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger oder Auszubildende. Einen Versuch ist es trotzdem wert.

Arbeitsagentur beteiligen

Zahlt das Unternehmen nichts, können Sie unter Umständen auch die Bundesagentur für Arbeit um finanzielle Unterstützung bitten. Die Arbeitsagentur zahlt auf Antrag und nach individueller Prüfung einen sogenannten Umzugskosten-Zuschuss, wenn eine neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen wird.

Die frühere Deckelung der Kosten auf maximal 4500 Euro wurde mittlerweile aufgehoben. Wie hoch der Zuschuss ist, prüfen die Mitarbeiter der Arbeitsagentur im Einzelfall.

Wichtige Voraussetzung, um in den Genuss der finanziellen Hilfe zu kommen: Der neue Arbeitsplatz muss mindestens 50 Kilometer – einfache Entfernung – vom bisherigen Wohnort entfernt liegen.

Dieser Artikel ist erschienen am 24.06.2014

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