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Üben fürs Vorstellungsgespräch

Gelungene Selbstpräsentation

Die knackige Kurzdarstellung ist für jeden Bewerber Pflicht – und sollte vorab auf jeden Fall geübt werden.
Wer auf Jobsuche ist, hat oft nur wenige Minuten Zeit, sich selbst und seine Vorzüge zu präsentieren. Sei es im >>> Bewerbungsgespräch, im >>> Assessment-Center, auf einer >>> Jobmesse oder beim >>> Small Talk mit einem potenziellen Arbeitgeber – die knackige Selbstpräsentation in wenigen Sätzen muss sitzen.

"Erzählen Sie etwas über sich" – dieser Aufforderung muss früher oder später jeder Bewerber auf dem Weg zum Traumjob nachkommen. Größter Fehler: Nur langatmig die komplette Vita nacherzählen. Die kennen Personaler schließlich schon.

Jetzt will Ihr Gegenüber Sie richtig kennen lernen – und auch überrascht werden. Bringen Sie Ihre Kompetenzen, Qualifikationen und Ihre Persönlichkeit mit wenigen Sätzen kurz und prägnant auf den Punkt.

Beim Aufbau der Selbstpräsentation hat sich folgende Dreiteilung bewährt:

  • Ich bin (z.B. aktuelle Position bzw. aktueller Studienabschluss)
  • Ich kann (z.B. Fachgebiete, Erfolge bzw. Studienschwerpunkte, sonstige Qualifikationen)
  • Ich will (z.B. angestrebte Position)

Wichtig: Schaffen Sie einen Bezug zum Unternehmen und finden Sie in Ihrer Selbstpräsentation möglichst viele >>> Anknüpfungspunkte zwischen Ihren Fähigkeiten und Kompetenzen und dem potenziellen Arbeitgeber und der jeweiligen Position. Bewerben Sie sich auf eine konkrete Stellenanzeige, stimmen Sie Ihre Kurzdarstellung auf die dort genannten >>> Muss- und >>> Kann-Anforderungen ab. Denn je größer die Übereinstimmung, desto besser sind Ihre Chancen, den Job am Ende tatsächlich zu bekommen.

Vorbereiten und üben

Eine flotte Selbstpräsentation dauert optimalerweise rund fünf Minuten – und sollte unbedingt vorher zuhause geübt werden. Am besten vor dem Spiegel einstudieren oder besser noch vor Familie und Freunden, die danach ein ehrliches Feedback geben.

Eine Sonderform der Selbstdarstellung ist der so genannte Elevator Pitch. Was sich hinter der Aufzugpräsentation verbirgt, lesen Sie >>> hier
Dieser Artikel ist erschienen am 07.07.2014

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