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Bewerbungswiki

Schulabschlussnote | Abiturnote

Schuld für schlechte Schulnoten nicht auf ehemalige Lehrer schieben, sondern Lernbereitschaft signalisieren.
Ein mittelmäßiger oder sogar grottenschlechter Schulabschluss kann jungen Bewerbern die Suche nach Ausbildung, dualem Studium oder Praktikum ganz schön schwer machen. Denn für Schulabgänger sind Abschlussnoten der wichtigste Beleg, aus dem Personaler Rückschlüsse auf Arbeitseinstellung, Motivation und Wissen der zukünftigen Azubis und Praktikanten ziehen.

Verheimlichen oder Schönreden können Bewerber vergessen. Auch die Schuld für Vieren und Fünfen auf ehemalige Lehrer zu schieben, sollten sich Schulabgänger lieber verkneifen. Das wirft ein zusätzliches schlechtes Licht auf den Bewerber.

Glück im Unglück hat, wer nicht durchgängig schlecht abgeschnitten hat, sondern nur ein oder zwei Fächer hatte, die ihm nicht so gelegen haben. Dann hilft meist die Flucht nach vorne – wenn Sie es bis ins >>> Bewerbungsgespräch geschafft haben: Bieten Sie an, dass Sie auch parallel zur Ausbildung bereit sind, Nachhilfe in Ihren Problemfächern zu nehmen, oder dass Sie beispielsweise vorhaben, im nächsten Urlaub einen Englisch-Kurs zu belegen.

Zeigen Sie, dass Sie aus Ihren Fehlern gelernt haben – und künftig als Auszubildender oder Praktikant mehr Engagement zeigen wollen als in der Schule.

Das wird viele Personaler hoffentlich überzeugen. Schließlich waren die auch mal jung – und sicherlich nicht alle Musterschüler.

Hochschulabsolventen und Berufstätige können sich (außer bei Spitzenabschluss) die Nennung des Abitur-Schnitts im >>> Lebenslauf schenken, sollten aber damit rechnen, die Unterlagen eventuell beim Vorstellungsgespräch nachreichen zu müssen.

Dieser Artikel ist erschienen am 02.07.2014

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