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Bewerbungswiki

Religion

Die Konfession eines Bewerbers gehört nur in Ausnahmefällen in den Lebenslauf.
Das "Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz" (AGG), das im Sommer 2006 in Kraft getreten ist, soll Menschen vor Diskriminierung schützen – etwa aufgrund seiner Weltanschauung oder seiner Religion. Fragen zu Religionszugehörigkeit sind daher ebenso wie >>> politisches Engagement im Bewerbungsgespräch nicht zulässig.

Im Lebenslauf können Bewerber daher Informationen zur Konfession einfach weglassen. Auch im Arbeitszeugnis haben Hinweise auf weltanschauliche Einstellungen und Religionszugehörigkeit nichts zu suchen (>>> Tabus im Arbeitszeugnis).

Einzige Ausnahme: Bewerbung bei religiösen Trägern

Wer sich um eine Stelle in einer christlichen oder religiösen Einrichtung bewirbt, etwa als Erzieherin in einem katholischen Kindergarten, sollte seine Konfession in den Lebenslauf aufnehmen. Am besten unter die privaten Daten.

Einige christliche Träger von Sozialdienstleistungen – wie beispielsweise Diakonie oder Caritas – erwarten, dass ihre Mitarbeiter einer christlichen Konfession angehören.
Dieser Artikel ist erschienen am 13.10.2014

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