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Bewerbungswiki

Referenzen/Empfehlungsschreiben

Referenzen und Empfehlungsschreiben können Bewerbungsmappen sinnvoll ergänzen. Vorausgesetzt, man lässt die richtigen Fürsprecher zu Wort kommen.
Im angelsächsischen Raum gehören Referenzschreiben längst ganz selbstverständlich zu einer guten Bewerbung dazu, aber auch hierzulande setzen sie sich immer mehr durch – und können ein echter Türöffner sein.

Damit Empfehlungsschreiben ihre positive Wirkung bei der Jobsuche entfalten könne, ist es wichtig, glaubwürdige und vor allem möglichst neutrale Fürsprecher zu einer persönlichen Stellungnahme zu bewegen.

Mögliche Fürsprecher

Ideale Autoren von Referenzschreiben sind beispielsweise ehemalige Chefs, Vorgesetzte, Projekt- bzw. Teamleiter, Mentoren oder auch Auftraggeber (etwa bei Selbstständigen/Freiberuflern). Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger können Professoren oder Dozenten um eine schriftliche Empfehlung bitten, etwa denjenigen, der Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit betreut hat oder sie an einem Lehrstuhl als wissenschaftliche Hilfskraft während des Studiums tätig waren. Auch der Betreuer während eines längeren Praktikums kann ein möglicher Fürsprecher sein.

Freunde, Bekannte, Nachbarn oder andere Kontakte aus dem privaten Umfeld eignen sich dagegen nicht als Referenzen für eine Jobbewerbung.

Mit bester Empfehlung

Im Gegensatz zum Arbeitszeugnis, in dem vor allem die fachlichen Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungen des Bewerbers im Mittelpunkt stehen, vermittelt ein Referenzschreiben eher einen persönlichen, subjektiven Eindruck – und eignet sich vor allem um >>> Soft Skills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent oder auch Führungsqualitäten nachzuweisen.

Gerade für junge Führungskräfte können daher einige ausgewählte Empfehlungsschreiben eine äußerst hilfreiche Ergänzung der Bewerbungsmappe sein.
Dieser Artikel ist erschienen am 10.10.2014

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