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Bewerbungswiki

Probezeit I: Kennenlernen

Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
Dieser Spruch gilt nicht nur für die Ehe, sondern auch für den Job. Deshalb starten die allermeisten Arbeitnehmer mit einer mehrmonatigen Probezeit in ein neues Arbeitsverhältnis; doch häufig unterschätzen Neulinge diese Bewährungszeit. Dabei gilt gerade für angehende Fach- und Führungskräfte: Die wesentlichen Qualifikationen, die von einem Arbeitnehmer erwartet werden, können anhand der Bewerbungsunterlagen oder des Bewerbungsgesprächs nicht ausreichend überprüft werden.

Darum gehen immer mehr Personalverantwortliche dazu über, die Probezeit als ein erweitertes Assessment Center zu nutzen. Neben den fachlichen Qualifikationen geht es in dieser Phase besonders um die Teamfähigkeit und Führungsverhalten. Kurz: Sie haben den Job erst nach Ablauf der Probezeit sicher. Allgemein üblich sind Probezeiten von bis zu sechs Monaten. Während dieser Zeit gilt laut Bundesgesetzbuch eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Triftige Gründe für die vorzeitige Beendigung muss es nicht geben.

Außerdem ist es in vielen Unternehmen üblich, am Ende der Probezeit noch einmal übers Gehalt zu sprechen – und beispielsweise eine Erhöhung zu vereinbaren, wenn der Vorgesetzte mit der Leistung des neuen Mitarbeiters zufrieden ist und dieser sich gut eingearbeitet hat. Maximal zehn Prozent des Einstiegsgehalts sind je nach Branche, Stelle und Verhandlungsgeschick drin. Wie Sie erfolgreich die ersten Monate im neuen Job meistern und welche Fettnäpfchen lauern, lesen Sie hier.

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Dieser Artikel ist erschienen am 13.02.2014

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