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Bewerbungswiki

Nachhaken erlaubt

Die Bewerbung ist raus – und dann heißt es erst einmal warten. Wenn der tägliche Gang zum Briefkasten umsonst ist, sollten Bewerber irgendwann erneut aktiv werden.
Als Faustregel gilt: Haben Sie nach zwei bis drei Tagen noch keine Bestätigung erhalten, ist höflich nachhaken durchaus erlaubt. (>>> Timing)

Wer gleichzeitig mehrere Bewerbungen laufen hat, sollte Buch führen und sich die jeweiligen Bewerbungsdaten und auch eventuelle Nachfassaktionen mit Datum notieren.

Ideal ist ein schneller, ehrlicher und kurzer Anruf – am besten bei dem persönlichen Adressaten, dem Sie Ihre Bewerbung geschickt haben.

Wie geht es weiter?

Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrem Nachfass-Anruf nach dem weiteren Ablauf des Auswahlverfahrens, beispielsweise bis wann eine Entscheidung geplant ist oder ob es eine Zeitplanung für die >>> Vorstellungsgespräche oder ein Assessment-Center gibt. So können Sie als Bewerber signalisieren, dass sie sich auf den weiteren Auswahlprozess vorbereiten wollen.

Ein Muss: Nachhaken bei Initiativbewerbung

Besonders wichtig und notwendig sind Nachfassaktionen bei einer Initiativbewerbung. Denn anders als bei einer Stellenanzeige gibt es keinen laufenden Auswahlprozess und meist auch keine konkrete freie Position.

Trotzdem sollten Bewerber auf jeden Fall am Ball bleiben – und sich nach zwei bis drei Wochen ohne Feedback mit einem erneuten Telefonanruf in Erinnerung bringen. Dabei sollten Sie gleich zu Beginn die Schlüsselbegriffe aus Ihrem Kurzprofil fallen lassen, damit Ihr Gesprächspartner Sie schnell einordnen kann.
Dieser Artikel ist erschienen am 11.04.2014

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