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Bewerbungswiki

Kündigung in Probezeit

Probezeit vermasselt – das ist kein Weltuntergang. Auf Rückfragen bei einer Bewerbung sollte man sich trotzdem gefasst machen.
Die Probezeit beim neuen Arbeitgeber nicht zu überstehen, ist sicherlich ein persönlicher Rückschlag. Für die weitere berufliche Karriere muss das aber kein Drama sein, wenn der Jobsuchende richtig mit damit umgeht. Wurde das Arbeitsverhältnis bereits nach wenigen Wochen oder maximal zwei Monaten beendet, raten zahlreiche Karrierecoaches dazu, das unerfreuliche Intermezzo im Lebenslauf einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Eine Fehlzeit von ein oder zwei Monaten in einem sonst lückenlosen Lebenslauf wird kaum einem Personaler negativ auffallen.

Sachlich bleiben – und keine schmutzige Wäsche waschen

Wird man im Jobgespräch doch darauf angesprochen, sollte man die erfolglose Stippvisite im Unternehmen nicht verleugnen, sondern nur kurz erwähnen. Lange Rechtfertigungen und eventuell sogar Anschuldigungen, dass der Chef einen schon vom ersten Tag auf dem Kicker hatte und die Kollegen einen gemobbt haben, sollte man sich sparen. Eine kurze, sachliche Begründung, beispielsweise "Es hat nicht gepasst" oder "Es gab Personalüberhang" reichen aus. Schließlich ist das genau der Sinn und Ziel einer Probezeit: Dass beide Seiten noch einmal gucken können, ob eine dauerhafte Zusammenarbeit fruchtbar möglich ist.

Tipps, wie Sie Fettnäpfchen und damit einen erneuten Rauswurf in der Probezeit vermeiden, lesen Sie >>> hier  
Dieser Artikel ist erschienen am 02.07.2014

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