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Bewerbungswiki

Körpersprache/Mimik/Gestik

Nonverbale Signale, wie Mimik und Gestik, entscheiden gerade in Vorstellungsgespräch und Assessment-Center häufig über Sympathie oder Antipathie. Und das meist völlig unbewusst.
Der erste Eindruck entscheidet – und der wird vor allem durch die Körpersprache, also Mimik, Gestik und Gang – geprägt. Gerade Bewerber haben deshalb natürlich ein Interesse daran, beim ersten Kennenlernen ihres potenziellen Arbeitgebers gut rüberzukommen. Das sollte einen aber nicht zu übertriebener Schauspielerei verleiten.

Kleine Gesten, große Wirkung

Ein Großteil der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt sich auf der nonverbalen Ebene ab – durch Blicke, Gesten, Körpersprache. Wer sich unwohl fühlt, sitzt beispielsweise beim Jobinterview verkrampft nur auf der Stuhlkante oder verschränkt die Arme vor der Brust. Andere knabbern an der Lippe, kneten die eigenen Finger oder Wippen hektisch mit dem Fuß. Solche kleinen Marotten wirken im >>> Bewerbungsgespräch leider sehr unsouverän.

Um sich im Vorfeld auf Stress-Situationen im Bewerbungsverfahren vorzubereiten, sollten Bewerber beispielsweise mit einem Freund oder Bekannten ein simuliertes Vorstellungsgespräch üben – und vielleicht sogar auf Video aufnehmen, um die eigenen, unbewusst gesendeten Körperbotschaften besser analysieren zu können.

Wichtigste Regel: Authentisch bleiben – auch bzw. gerade in typischen Stress-Situationen wie Vorstellungsgespräch oder >>> Assessment-Center, wo Bewerber unter Dauerbeobachtung stehen. Denn aufgesetzte Bewegungen oder eine übertriebene Mimik oder Gestik wirken sehr schnell unsymphatisch.

Um das zu vermeiden, sollten Bewerber zwar einen freundlichen Gesichtsausdruck aufzusetzen, ein peinliches Dauergrinsen aber vermeiden. Auch den Blickkontakt zum Gegenüber zu halten (ohne zu Starren), macht einen guten Eindruck und signalisiert Interesse und Offenheit.

Dieser Artikel ist erschienen am 13.10.2014

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