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Bewerbungswiki

Jobmessen (wie?) | Recruiting-Messen

Messe-Knigge für Jobsuchende: Gut vorbereitet – und auf einige wenige Wunscharbeitgeber fokussieren.
Job- und Recruiting-Messen sind eine gute Gelegenheit, gleich mehrere potenzielle Wunscharbeitgeber persönlich kennen zu lernen – und dort einen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Damit der Messebesuch für den Bewerber ein voller Erfolg wird, ist vor allem eine gute Vorbereitung unverzichtbar. Dazu gehören aussagekräftige Bewerbungsunterlagen, die jeder Teilnehmer dabei haben sollte.

Statt komplette Bewerbungsmappen zu verteilen, raten Experten eher zu modernen >>> Kurzbewerbungen, beispielsweise einem >>> Bewerbungsflyer oder einer >>> Visitenkarte. Im Idealfall vermitteln sie dem Personaler auf einen Blick die wichtigsten Eckdaten des Bewerberprofils – und seiner angestrebten Position.

Neben der inhaltlichen Vorbereitung sollten auch Outfit und Auftreten stimmen. Die Kleidung sollte – wie im Vorstellungsgespräch – dem üblichen >>> Branchen-Dresscode entsprechen. Ein Anzug ist – je nach Branche – nicht unbedingt ein Muss, aber für Herren sollte es mindestens Hemd, Jackett und im Idealfall eine Krawatte sein. Frauen sollten auf zu kurze Röcke, schrille Farben und auffälligen Schmuck verzichten. 

Qualität statt Quantität

Viele Bewerber nehmen sich für einen Besuch auf einer Jobmesse zu viel vor. Sie sollten nur einige wenige Wunscharbeitgeber (maximal vier bis fünf) näher ins Visier nehmen – und wenn möglich vorab schon terminierte Gespräche vereinbaren. Zur Vorbereitung auf den Business-Small-Talk am Stand empfiehlt es sich, aktuelles Hintergrund- und Branchenwissen über die jeweiligen Unternehmen zu recherchieren, beispielsweise über aktuelle Projekte, neue Großaufträge oder Expansionspläne.

Selbstpräsentation auf den Punkt

Meist ist die Zeit der Personaler am Stand knapp – und die Zahl der Mitbewerber groß. Um im Gedächtnis zu bleiben und erstes Interesse der Gesprächspartner zu wecken, muss Ihre >>> Selbstpräsentation sitzen.

Wie Sie eine knackige Kurzdarstellung Ihres Bewerberprofils formulieren, lesen Sie >>> hier 

Nicht vergessen: Am Ende des Gesprächs nach Namen und Kontaktdaten, beispielsweise Mail-Adresse fragen – und eine ausführliche Bewerbung ankündigen. Bevor Sie zum nächsten Unternehmen durchstarten, sollten Sie sich ein ruhiges Plätzchen suchen – und das Mini-Vorstellungsgespräch kurz Revue passieren lassen – und sich ein paar Notizen machen. Sie können für die nachfolgende Bewerbung per Mail oder Post eine wichtige Basis und Anknüpfungspunkte bieten.

Nach der Messe ist vor der Bewerbung

Nutzen Sie die ersten Kontakte, die Sie auf der Messe zu Ihren potenziellen Wunscharbeitgebern geknüpft haben – und bringen Sie sich dort mit einer Bewerbung per Mail oder auch einem weiteren Telefonanruf zurück ins Gedächtnis, bevor die Erinnerung an die flüchtige Begegnung auf der Jobmesse komplett verfliegt – also möglichst innerhalb weniger Tage. (>>> Timing) Da Sie im Idealfall einen konkreten Ansprechpartner für Ihre Bewerbung recherchiert haben – und auch einige Sätze mit ihm gewechselt haben, sollten Sie darauf in Ihrer Bewerbung unbedingt Bezug nehmen. (>>> Erster Satz)

Eine Übersicht, wo und wann die nächsten Recruiting- und Jobmessen stattfinden, lesen Sie >>> hier
Dieser Artikel ist erschienen am 07.07.2014

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