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Bewerbungswiki

Guerilla-Bewerbung

Anders bewerben, um aufzufallen, hört sich erstmal gut an. Das Problem: Häufig sind Guerilla-Bewerbungen eine gefährliche Gratwanderung zwischen genial und peinlich.
Keine Frage: Manche Bewerber lassen sich auf dem Weg zum Traumjob einiges einfallen. Da werden ganze Plakatwände vor dem >>> Wunscharbeitgeber gebucht – und mit einer überdimensionalen Stellengesuch plakatiert, Video-Clips mit einem Bewerber-Rap gedreht oder aufwendige Mappen mit lustigen Gimmicks für die Personaler gebastelt.

Alles frei nach dem Motto: Hauptsache aus der Masse der Jobsuchende herausstechen. Das tun solche Guerilla-Bewerbungen sicherlich. Ob der Kandidat damit allerdings wirklich bessere Karten auf die angestrebte Position hat, ist bei vielen ausgefallenen Bewerbungen eher fraglich. Denn der Grat zwischen beeindruckend und nervig ist häufig schmal.

Kreative Branchen offener für Guerilla-Bewerbungen

Klar ist – ob man mit einer etwas anderen Bewerbung wirklich einen positiven Eindruck beim Personaler hinterlässt, hängt vor allem auch vom Wunscharbeitgeber ab. Eine ausgefallene Guerilla-Bewerbung führt sicherlich bei einem >>> Großkonzern eher selten zum Erfolg, kann aber gerade bei kleineren Unternehmen, innovativen Start-ups oder auch Firmen aus Medien,- Werbe- oder Kreativbranche sehr gut ankommen.

Aber auch dort muss eine Idee gut umgesetzt sein – und vor allem auch zum Bewerber und seinem persönlichen Profil passen.
Dieser Artikel ist erschienen am 13.10.2014

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