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Gehaltsverhandlung

Gute Argumente für mehr Geld

Egal, ob Sie Ihre Gehaltsvorstellung auf Wunsch des Unternehmens bereits im Anschreiben genannt haben oder nicht: Spätestens im Vorstellungsgespräch kommt in der Regel das Thema Gehalt zur Sprache. Und dann ist das Verhandlungsgeschick des Bewerbers gefragt.
Der Erfolg hängt somit von der Ausgangsbasis des Bewerbers und guter Recherche ab.

Wichtig: Warten Sie auf jeden Fall, bis der Personaler die Vergütung anspricht. In manchen Unternehmen ist das auch erst >>> im zweiten Vorstellungsgespräch oder >>> Einstellungsgespräch der Fall.

Praxiserfahrung, Fachwissen und Kontakte steigern den Marktwert.

Ob Bewerber Ihre Gehaltsforderungen durchsetzen können, hängt stark von ihrer Verhandlungsposition ab: Gute Argumente haben beispielsweise Berufserfahrene, die auf konkrete Erfolge beim bisherigen Arbeitgeber sowie Spezialwissen und wertvolle Branchenkontakte verweisen können. Diese lassen sich mit etwas Selbstbewusstsein im Bewerbungsgespräch vergolden.

Schlechte Karten im Gehaltspoker haben dagegen arbeitslose Kandidaten oder Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen, die keine oder wenig Berufspraxis mitbringen – und deshalb noch relativ austauschbar sind. Sie können mit einem guten Abschluss, branchenspezifischen Praktika, Auslandsaufenthalten oder besonderen Sprachkenntnissen punkten. Wer sich beim Start ins Berufsleben mit einem eher geringeren Einstiegsgehalt begnügen muss, sollte nach der Probezeit oder spätestens im jährlichen Mitarbeitergespräch in eine erneute Gehaltsrunde einzusteigen.

Welche Einstiegsgehälter üblich sind, lesen Sie >>> hier

Gehaltsreports verschaffen Überblick

Um in der Gehaltsverhandlung gewappnet zu sein, sollten Sie wissen, was möglich ist. Die Höhe der tatsächlichen Gehälter in der Privatwirtschaft 2015 können Sie kostenlos 
» hier abrufen:

Die einzelnen Gehaltsreports sind strukturiert nach Branchen, Regionen und Berufserfahrung. Wir senden Ihnen die aktuellen Reports kostenfrei per Mail zu: 

» IT
» Geistes- & Sozialwissenschaftler
» Ingenieure & Wirtschaftsingenieure
» Banking & Finance
» Medien
» Marketing
» Vertrieb
» Jura
» Personal/HR
» Office
» Trainee


Wissen, was man verdient.

Eine gründliche Recherche zur Vorbereitung ist ein Muss. Was verdient man üblicherweise in der Wunschbranche und/oder der Wunschposition? Anhaltspunkte für den eigenen Beruf und die Branche bietet beispielsweise die Gehaltsdatenbank von karriere.de. Bevor es in die Verhandlung geht, sollten Bewerber in Ruhe ihre persönliche Schmerzgrenze festlegen – und diese bei Bedarf im Gespräch auch kommunizieren.

Kompromissbereit sein.

Mauert Ihr Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch beim Grundgehalt, zeigen Sie Kompromissbereitschaft. Vielleicht sind neben dem klassischen Monatslohn auch andere >>> Gehaltsbestandteile für Sie interessant, beispielsweise steuerfreie Extras wie Tankgutscheine oder ein Zuschuss zum Kita-Platz. Auch leistungsabhängige Zulagen oder einmalige Prämien für die erfolgreichen Abschluss eines Projekts sind denkbar. Häufig kommen solche Verhandlungsbausteine aber erst zum Einsatz, wenn Sie bereits einige Zeit im Unternehmen tätig sind – und beispielsweise nach Probezeit oder im ersten Jahresgespräch über eine Gehaltserhöhung verhandeln.

Tipp: Will einen der Personaler auf ein Einstiegsgehalt eher am unteren Rand der eigenen Wunschspanne festlegen, könnte man folgenden Kompromiss anbieten: Man startet mit dem niedrigen Gehalt – und legt schon bei der Einstellung >>> eine automatische Erhöhung des Salärs nach Ablauf der Probezeit im Arbeitsvertrag fest.
Dieser Artikel ist erschienen am 01.07.2014

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