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Bewrbungswiki

Direkteinstieg

Der Sprung ins kalte Wasser bietet für den Absolventen Vor- und Nachteile.
Gerade noch Student, plötzlich Angestellter in einem Unternehmen: Wer sich nach dem Examen für den Direkteinstieg in einem Unternehmen entscheidet, wird häufig ins kalte Wasser geschmissen – und muss innerhalb weniger Wochen beweisen, dass er für die Position wirklich der passende Kandidat ist.

Der Direkteinstieg ist laut Staufenbiel-Jobtrends 2014 die gängigste Einstiegsvariante für Absolventen: 87 Prozent der befragten Unternehmen bieten ihn an; ein Viertel von ihnen kombiniert den Direkteinstieg mit einem kurzen Einführungsprogramm.

Vor- und Nachteile abwägen

Eine direkte Festanstellung bietet für Absolventen im Vergleich etwa zu einer Trainee-Stelle den Vorteil, dass Absolventen bereits von Anfang an fest in ein Team und eine Abteilung eingebunden werden und dort meist frühzeitig Verantwortung übernehmen und im Tagesgeschäft es Unternehmens mitwirken können. Entsprechend verdienen Direkteinsteiger in den allermeisten Fällen auch wesentlich besser als Trainees.

Kehrseite des Direkteinstiegs: Im Gegensatz zum >>> Trainee-Programm, wo der Einsteiger im Rahmen seiner internen Ausbildung verschiedene Stationen im Unternehmen durchläuft, legt sich ein Absolvent, der direkt ins Unternehmen einsteigt, auf einen bestimmten Funktionsbereich und eine Abteilung fest. Gerade für sehr junge Bachelor-Absolventen mit wenig Praxiserfahrung kann daher ein zwölf- bis 24-monatiges Trainee-Programm nach dem Examen eine echte Alternative zum Direkteinstieg sein, um die einzelne Unternehmensbereiche besser kennen zu lernen. 
Dieser Artikel ist erschienen am 13.10.2014

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