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Bewerbungswiki

Bewerberhomepage

Mehrwert bieten und aktuell sein.
Eine eigene Bewerberhomepage kann für einige Branchen eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf sein, weil sie dem Personaler zeigt, dass der Kandidat ein Gespür für den Umgang mit dem Internet hat.

Für Bewerber in der IT-Branche wie etwa Programmierer oder Webdesigner kann eine virtuelle Bewerbungsmappe als Arbeitsprobe dienen, in der sie Kreativität und Nutzerfreundlichkeit beweisen. Auch andere Jobsuchende können eine solche Webseite nutzen, um umfassendere Arbeitsproben zur Ansicht zu hinterlegen, deren Umfang eine normale Bewerbungsmappe sprengen würde.

Wichtig: Eine Bewerberhomepage ist nur ein Baustein der Bewerbung!

Serienmails an zig Unternehmen mit dem puren Verweis auf die eigene Bewerberhomepage sind wenig erfolgversprechend. Wer bereits über eine gute Mail- oder Online-Bewerbung Interesse beim Wunscharbeitgeber geweckt hat, kann mit seiner Bewerber-Webseite zusätzliche Informationen für den Personaler liefern. Dabei sollte die Webseite wirklich nur bewerbungsrelevante Inhalte haben – und keine privaten Rubriken mit Reiseberichten, Fotos vom letzten Kindergeburtstag oder ähnlichem. Auch auf vermeintlich witzige Domain-Namen wie www.ich-kann-alles.de oder www.controlling-profi.de sollten Bewerber verzichten. Sinnvoll ist eine Domain mit dem eigenen Namen oder Namensbestandteilen. (>>> Mailadresse)

Damit die Webseite einen positiven Eindruck hinterlässt, muss sie genauso sorgfältig gestaltet und formuliert werden, wie eine schriftliche Bewerbung per Mail oder Post. Wer sich die Zeit und Mühe nicht nimmt, sollte sich das Bewerbungs-Add-On lieber gleich sparen. Außerdem sollte man alle Daten und Informationen regelmäßig auf den neuesten Stand bringen.

Mögliche Inhalte einer Bewerberhomepage:

Da auch viele sehr persönliche Informationen enthalten sind, kann es Sinn machen, die virtuelle Bewerbungsmappe mit einem Passwort zu schützen, dass Sie nur ausgewählten Personalverantwortlichen nach Rücksprache zur Verfügung stellen.
Dieser Artikel ist erschienen am 06.06.2014

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