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Bewerbungswiki

Bewerben ohne Erfahrung

Hochschulabsolventen können mit Praktika, Nebenjobs und Ehrenamt punkten.
Frisch von Uni oder FH – und auf der Suche nach der ersten Festanstellung? Das ist eine echte Herausforderung, denn die wenigsten Absolventen können bereits auf einen breiten Schatz an Berufspraxis verweisen. Doch gerade die ist das Herzstück jeder Bewerbung – sei es im Anschreiben oder Lebenslauf.

Absolventen müssen daher versuchen, alle bisherigen Aktivitäten im Lebenslauf entsprechend aufzupeppen – um ihre Leistungsbereitschaft und ihre fachlichen Kompetenzen zu dokumentieren.

Gute Karten hat, wer bereits einige längere (drei bis sechs Monate) berufsbezogene Praktika während des Studiums absolviert hat – und vielleicht sogar parallel zur Uni als Werkstudent bei einem Unternehmen regelmäßig mitgearbeitet hat. Um die dort erworbene Praxiserfahrung bei der Jobsuche auch entsprechend nachweisen zu können, ist es wichtig, sich nach Beendigung der Praxisphase vom Unternehmen ein >>> Arbeits- bzw. Praktikumszeugnis als Beleg und Beurteilung der Zusammenarbeit geben zu lassen.

Jede Aktivität zählt

Wer nur wenige oder gar keine Praktika absolviert hat, sollte andere praktische Erfahrungen – auch in ganz anderen Bereichen – im Lebenslauf positiv als Praxiseinsätze verkaufen.

Denn auch im Zivildienst, als Trainer im örtlichen Fußballverein, als Messe-Hostess oder Mitorganisator von Studenten-Events an der Hochschule, lassen sich wertvolle Soft Skills erwerben – und das wissen auch Personaler.

Hier einige Anregungen, die im Lebenslauf als Praxiserfahrungen genannt werden können:

  • Zivildienst/Wehrdienst 
  • Freiwilligendienst/Soziales Jahr 
  • Ehrenamtliches Engagement, beispielsweise in Vereinen 
  • Neben- und Ferienjobs 
  • Hiwi-Jobs an der Uni 
  • Abschlussarbeit im Unternehmen 
  • Mitarbeit in Studentenorganisationen an der Hochschule

Dieser Artikel ist erschienen am 02.07.2014

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