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Bewerbungswiki

Arbeitsproben

Arbeitsproben in der Bewerbung: Zeigen, was man drauf hat.
In kreativen, journalistischen und teilweise auch wissenschaftlichen Berufen sind Arbeitsproben ein fester Bestandteil der Bewerbungsunterlagen. Nicht unbedingt beim Erstkontakt per Kurzbewerbung, aber im Laufe des Auswahlverfahrens auf jeden Fall.

Erwartet werden Arbeitsproben beispielsweise von Grafikern, Journalisten, Fotografen, Designern, Architekten, aber auch von Programmierern oder Web-Entwicklern.

Üblich sind etwa Kopien (oder Scans) von Arbeitsproben wie Zeichnungen, Zeitungsartikel, wissenschaftlichen Beiträgen in Fachpublikationen, Entwürfen, Modellen, Grafiken, Fotos, Plakaten oder auch Videos, Prototypen, Apps und Anwendungen.

Weniger ist mehr

Die ausgewählten Arbeitsbelege sollten zur angestrebten Position passen – und nicht zu alt sein. Für ein erstes Kennenlernen reichen drei oder vier aussagekräftige Arbeitsproben möglichst aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Um die Bewerbungsmappe nicht zu überfrachten und eine Mail-Bewerbung schlank zu halten, bietet es sich an, die Belege auf einer eigenen Bewerberhomepage zu präsentieren. Je nach Job kann dann auch schon die >>> Web-Präsenz selber als erster Vorgeschmack auf die fachlichen Kompetenzen dienen – etwa für Webdesigner oder Programmierer. 

Wer die erste Hürde geschafft hat – und zum Vorstellungsgespräch fährt, kann eine separate Mappe mit Arbeitsproben mitbringen, die umfangreicher sein darf. Das ist vor allem bei Fotografen, Architekten, bildenden Künstlern, Grafikern, Designern und Journalisten Standard.

Wie bei Zeugnissen gilt auch für die Arbeitsproben: Niemals >>> Originale mitschicken – sondern höchstens im Jobgespräch vor Ort präsentieren.

Dieser Artikel ist erschienen am 02.07.2014

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