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Bewerbungswiki

Anlagen

Fester Bestandteil einer vollständigen Bewerbungsmappe, sei es per Post oder E-Mail, sind die Anlagen.

Qualität statt Quantität

Die Anlagen folgen nach Anschreiben und Lebenslauf – und dokumentieren, einzelne Stationen des beruflichen Werdegangs und dienen als Nachweis beispielsweise für Aus- und Weiterbildungen. Zu den Nachweisen, die für eine Bewerbung in Frage kommen, zählen – je nachdem, wie alt der Bewerber ist und ob er bereits Berufserfahrung gesammelt hat:
Generell gilt: Nie Originaldokumente schicken, sondern immer nur gute Kopien, möglichst in Farbe. Bei einer E-Mail-Bewerbung die Zeugnisse einscannen – und im Rahmen einer PDF-Mappe versenden. 

Zeugnisse sollten chronologisch geordnet werden, wobei die aktuellsten Zeugnisse, beispielsweise das Abiturzeugnis bei sehr jungen Bewerbern, das Diplomzeugnis und jüngste Praktikumszeugnis bei Hochschulabsolventen und das Arbeitszeugnis des letzten Arbeitgebers bei einem Berufstätigen als oberstes liegen sollte. Denn es ist am aussagekräftigsten und interessantesten für den Personaler.

Mut zur Lücke

Während Bewerber im Lebenslauf auf Vollständigkeit achten sollten – und zumindest die wichtigsten Jobstationen aufführen sollten, heißt es bei den Anlagen: Weniger ist mehr.

"Maximal zwei oder drei aussagekräftige Zeugnisse und eventuell Referenzen reichen bei einer E-Mail- oder Initiativbewerbung – mehr liest kein Personaler", rät Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader.

Wer sich auf eine Stellenanzeige bewirbt, darf ein paar mehr Anlagen mitschicken – aber auch nicht zu viele. Besser: Anbieten, auf Wunsch weitere Zeugnisse, Nachweise und Co. nachzureichen oder zum Vorstellungsgespräch mitzubringen.
Dieser Artikel ist erschienen am 01.07.2014

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