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Bewerbungswiki

Akademiker

Akademiker tun sich leichter bei der Jobsuche. Dabei lohnt sich ein Studium gleich doppelt: Akademiker sind seltener arbeitslos und verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr als Nicht-Akademiker, so das Ergebnis von aktuellen Untersuchungen.
Ein abgeschlossenes Uni- oder Fachhochschulstudium ist nach wie vor der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren 2012 nur 2,5 Prozent aller Akademiker arbeitslos. Für Beschäftigte mit einer Berufsausbildung oder einem Fachschulabschluss lag das Risiko dagegen wesentlich höher: Bundesweit waren 2012 von ihnen fünf Prozent ohne Job.

Doch nicht nur auf dem Arbeitsmarkt haben Akademiker bessere Karten, sondern auch bei >>>Gehaltsverhandlungen. So liegt das Durchschnittsgehalt eines Akademikers im Vergleich zu einem Nicht-Akademiker ganze 35 Prozent höher, ist das Ergebnis der jüngsten Gehaltsumfrage der Jobbörse Stepstone. 

Aber längst nicht in jeder Branche zahlt sich ein Studium so gravierend in Cent und Euro aus: Im Bereich Marketing und Kommunikation beträgt der Unterschied beispielsweise im Schnitt nur elf Prozent, in Pflege- und Therapieberufen ist der Gehaltsvorsprung mit 14 Prozent ebenfalls verhältnismäßig gering. Wer dagegen im Vertrieb und Verkauf (34 Prozent) und bei einer Bank (37 Prozent) arbeitet, für den macht sich sein Studium auf der Gehaltsabrechnung besonders bezahlt.
Dieser Artikel ist erschienen am 27.05.2014

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