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Bewerbungswiki

Absage (Handlungsbedarf)

Kein Bewerbungsprozess ohne Absagen: Jetzt kommt es darauf an, was man daraus macht.
Auch wenn es alles andere als schön ist, wenn einem der Wunscharbeitgeber mitteilt, dass er sich für einen Konkurrenten entschieden hat, sollten Bewerber sich von solchen Rückschlägen auf der Suche nach einer neuen Stelle nicht entmutigen lassen. Laut der Staufenbiel-Studie JobTrends 2014 führen im Schnitt nur 13 Prozent der Bewerbungen von Hochschulabsolventen zu einem >>> Vorstellungsgespräch – und von denen erhält wiederum nur jeder Fünfte Bewerber am Ende einen Arbeitsvertrag. Das heißt: Nur knapp drei Prozent der Bewerber ergattern einen Job. Nach vorne gucken – und auf Fehlersuche gehen.

Was kann ich bei der nächsten Bewerbung besser machen?

Diese Frage sollten sich Bewerber nach einer Absage stellen. Fehlte es an wichtigen Schlüsselqualifikationen, die für die ausgeschriebene Stelle >>> Muss-Anforderungen waren. Oder lief das Vorstellungsgespräch nicht so gut, wie erhofft. Wer es noch nicht ins Gespräch geschafft hat, sollte dringend seine Unterlagen noch einmal genauestens auf Fehler und Ungereimtheiten checken. Es empfiehlt sich mindestens einen, besser zwei oder drei Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder die Mappe (>>> Bewerbungsmappe) lesen und angucken zu lassen. Vier oder gar sechs Augen sehen mehr als zwei.

Feedback erbitten

Auch wenn viele Bewerber eigentlich keine Lust haben, noch einmal >>> zum Hörer zu greifen. Tun Sie es! Im Absageschreiben ist sicherlich ein Ansprechpartner genannt. Rufen Sie ihn zeitnah an – und bitten Sie um ein ehrliches Feedback, woran es gehapert hat. Das gilt besonders, für alle, die es bereits ins Vorstellungsgespräch oder >>> Assessment-Center geschafft hatten – und dort gescheitert sind.

Und dann heißt es: Auf in eine neue Runde.

Dieser Artikel ist erschienen am 26.06.2014

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