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Bewerbungswiki

Absage

Endlich Post vom potenziellen Wunscharbeitgeber – und dann eine Absage. Da ist für viele Bewerber natürlich die Enttäuschung erst einmal sehr groß, besonders, wenn man viel Zeit, Mühe und Herzblut in die Bewerbungsunterlagen gesteckt hat und sich große Hoffnungen ausgemalt hat.
Trotzdem sollten Sie sich von Absagen nicht aus der Bahn werfen lassen – und versuchen weiter am Ball zu bleiben.

Ein freundlicher Satz à la "Wir bedanken uns für Ihre Bewerbung und müssen ihnen mit Bedauern mitteilen, dass wir uns für einen anderen Bewerber entschieden haben" ist häufig alles, was Ihnen das Unternehmen schreibt. Mehr Informationen enthalten heute das Gros der Absagen nicht mehr.

Denn aufgrund des "Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes" sind Unternehmen sehr vorsichtig damit geworden, eine Ablehnung zu begründen. Auch persönliche Nachfragen per Telefon zu den genauen Gründen der Ablehnung werden die Personalverantwortlichen nur in Ausnahmefällen beantworten.

Verbesserungsvorschläge erfragen

Trotzdem kann sich der Griff zum Telefonhörer lohnen – vorausgesetzt, Sie bleiben sachlich und professionell. Fragen Sie, woran es genau gehapert hat und bitten Sie um Hinweise, was Sie bei künftigen Bewerbungen besser machen können – etwa auch im Vorstellungsgespräch oder Assessment-Center.

Handelt es sich um ein Unternehmen, bei dem Sie generell sehr gerne einsteigen möchten, sollten Sie zudem nachfragen, ob es noch andere mögliche Einsatzbereiche gibt und ob es Sinn macht, sich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu bewerben.
Dieser Artikel ist erschienen am 04.02.2014

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