Soziale Netzwerke

Suche nach Talenten: Headhunter surfen bei Xing

Astrid Dörner
Der Weg zu einer besseren KarriereFoto: © RTimages - Fotolia.com
Dos and Dont's für Ihr Xing-Profil
Do's:Ausführlich sein: Personaler mögen detaillierte Lebensläufe. Machen Sie tabellarische Angaben zu Ihrer Ausbildung und Berufserfahrung und stellen Sie ein Foto zu Ihrem Profil.Regelmäßig aktualisieren: Bringen Sie Ihren Lebenslauf immer auf den neuesten Stand. Nur so signalisieren Sie, dass Ihr Wunsch nach einer neuen Stelle noch aktuell ist.Gästebuch freischalten: Wer kein zahlendes Mitglied bei Xing ist, kann auch keine Nachricht bekommen. Deshalb sollte auf jeden Fall das Gästebuch freigeschaltet sein, damit Headhunter und Personaler Ihnen eine Nachricht hinterlassen können.Aktivitätsindex ausblenden: Der grüne Balken auf der rechten Seite Ihres Profils zeigt, wie regelmäßig Sie das Netzwerk nutzen. 100 Prozent erreichen Sie, wenn Sie sich mindestens einmal pro Tag einloggen. Wer das nicht macht, sollte den Index in seinen Profileinstellungen deaktivieren. Eine Aktivität von 50 Prozent oder weniger erweckt bei Personalern und Headhuntern leicht den Eindruck, eine Karteileiche zu sein.Kontakte pflegen: In einigen Branchen wie im Vertrieb oder in den Medien ist nicht nur wichtig, welche Qualifikation Sie haben, sondern auch, wen Sie kennen. Pflegen Sie deshalb Ihre Kontakte regelmäßig, damit potentielle neue Arbeitgeber sofort sehen, wie gut Sie verdrahtet sind.Dont's:Über den Arbeitgeber lästern: Schreiben Sie nicht schlecht über Ihren derzeitigen oder ehemaligen Arbeitgeber. So wirken Sie indiskret und nicht vertrauenswürdig.Gruppen-Beiträge im Internet sichtbar machen: Stellen sie in der Rubrik "Privatsphäre" ein, dass ihre Artikel und Kommentare in den Xing-Gruppen nicht über Suchmaschinen und über das elektronische Nachrichtenformat RSS abgerufen werden können. Personaler können so Ihre privaten Interessen erfahren, die Sie bei einer herkömmlichen Bewerbung vielleicht lieber verschwiegen hätten. Xing weist darauf hin, dass sich die Auffindbarkeit in Suchmaschinen nach der Änderung um mehrere Monate verzögern kann.Zu offensiv werden: Vermeiden Sie Sätze wie "Suche neue Herausforderungen" oder "Bin offen für Neues". So riskieren Sie unnötig Ärger mir dem Chef. Er könnte denken, Sie seien nicht mehr loyal. Personaler erkennen auch so, wer offen für neue Angebote ist.Kryptische Jobbezeichnungen: Vermeiden Sie Titel und Beschreibungen Ihrer Arbeit, mit denen nur Ihre Kollegen etwas anfangen können. Fragen Sie sich lieber, welche Schlagwörter Personaler benutzen würden, um Sie zu finden, und bauen Sie diese möglichst häufig in Ihr Profil ein. Denn je häufiger die Schlagwörter vorkommen, desto eher taucht Ihr Profil in der Ergebnisliste auf.
Dieser Artikel ist erschienen am 01.05.2008

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