Fair Company Guide

Nach dem Praktikum ist vor dem Job

Nils Hille
Shakehands
Foto: A. Klaus/Pixelio
Bekannte bevorzugt

Henkel bevorzugt seine sogenannten Trackies ebenfalls: „Sie erfahren als Erste von freien Stellen. Wenn sie sich darauf bewerben, profitieren sie von einem deutlich verkürzten Auswahlprozess“, erklärt Huppertz. Die Close2b-Teilnehmer bei Beiersdorf überspringen in dem Auswahlprozess für das internationale Traineeprogramm gleich drei Stufen.
Aber auch wer als Praktikant nicht in dieser Luxus-Klasse landet, sollte auf geschicktes Netzwerken mit seinen Betreuern im Unternehmen nicht verzichten. „Es spricht nichts dagegen, dass der ehemalige Praktikant Kontakt mit seinem Betreuer hält, wenn sie ein gutes Arbeitsverhältnis hatten“, sagt Christoph Fellinger von Beiersdorf.Themen können der Studienfortschritt oder die Bitte um Rat sein. Etwa dazu, welcher Studienschwerpunkt oder welches weitere Praktikum bevorzugt werden sollte. Auch eine Anfrage nach Kooperationsmöglichkeiten bei der Fach- oder Abschlussarbeit kommen gut an.
Alle Personalentwickler raten ehemaligen Praktikanten, sich auf jeden Fall ein halbes Jahr vor Ende des Studiums bei ihnen zu melden. In einem Gespräch lässt sich klären, ob und welche Einstiegsmöglichkeiten für den jeweiligen Kandidaten infrage kommen könnten.
Personalerin Huppertz von Henkel: „Bewerber, die bereits im Praktikum überzeugten, haben besondere Chancen auf eine Festanstellung.“
Dieser Artikel ist erschienen am 23.07.2010
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