Recruiting

Headhunter: Jagdfieber wecken

Massimo Bognanni

So bewerben Sie sich beim Headhunter

Umfang:
Vielen Personalberatern genügt eine Bewerbung mit Anschreiben und Kurzlebenslauf plus Foto. Andere möchten eine vollständige Mappe inklusive Zeugnissen oder erwarten, dass Kandidaten ein Online-Formular ausfüllen. Welche dieser Varianten erwünscht ist, am besten telefonisch abklären.
Ansprechpartner:
Erfragen Sie zunächst, welcher Personalberater eines Hauses für Ihre Branche zuständig ist. Beginnen Sie Ihr Anschreiben dann mit einer persönlichen Ansprache und nicht mit „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Betreff:
Sie wollen sich selbst ins Spiel bringen? Dann gehört das schon in die Betreffzeile: „Initiativbewerbung als Marketingleiter“. Eigenwerbung: In das Anschreiben gehört hinein, in welcher Branche und Position Sie gerne unterkommen möchten, etwa als Vertriebsingenieur oder IT-Berater. Dazu Werbung in eigener Sache: Was qualifiziert Sie für die Position? Welche Erfolge haben Sie erzielt?

Gehaltsvorstellung:
Eine Gehaltsangabe wird erwartet. Allerdings: Pokern Sie zu hoch, sind Sie aus dem Rennen. Verlangen Sie zu wenig, signalisiert das geringes Selbstvertrauen. Am besten Gehaltsspanne nennen.

Kündigungsfrist:
Oft muss eine Stelle schnell neu besetzt werden. Deshalb gehört die Kündigungsfrist mit ins Anschreiben, etwa so: „Meine Kündigungsfrist beträgt sechs Monate. Erfahrungsgemäß lässt mein Arbeitgeber jedoch mit sich handeln.“

(22.5.2008)


Dieser Artikel ist erschienen am 02.02.2011

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