Ratgeber

Bewerbungstipps von A bis Z

Tina Groll / Zeit.de
Zu jedem Buchstaben gibt es Bewerbungs-InfosFoto: © Martine et Stéphane - Fotolia.com
M wie Mentor: Er oder sie ist in Bewerbungsphasen sehr hilfreich. Mentoren – ob über formale Mentoringprogramme oder informell in einem Unternehmen oder einer Organisation gefunden – helfen ihren Mentees beim Einstieg, Aufstieg und Umstieg im Job. Sie verfügen über ein breites Netzwerk an Kontakten und genügend berufliche Erfahrung. Dabei ist das Mentoren-Mentee-Verhältnis jedoch nie ein einseitiges: Mentoren fördern den Nachwuchs nicht aus Selbstzweck, sondern weil sie davon profitieren, sich selbst im jungen Gegenüber zu spiegeln und zu reflektieren. Oftmals bauen sie auch ihre Nachfolger auf oder fördern loyale, jüngere Kollegen an entscheidenden Stellen innerhalb eines Unternehmens.
N wie Netzwerk: Ohne Netzwerke und Kontakte sind keine Karrieren möglich. Zu wissen, wer wer ist in einer Branche, welche wichtigen Player es gibt und wo gerade Jobs frei werden, ist grundlegend für einen erfolgreichen Berufsverlauf. Netzwerke leben vom Input ihrer Mitglieder und zeichnen sich durch gleichberechtigtes Geben und Nehmen aus. Sie entstehen zumeist informell und auf vielfältige Weise, sei es Absolventen eines Jahrgangs, innerhalb eines Unternehmens oder formal über Förderprogramme.O wie Outfit: Die Kleiderwahl bei einem Vorstellungsgespräch ist entscheidend. Dass zerrissene Jeans, tief ausgeschnittene Bluse und ungekämmte Haare nicht angebracht sind, versteht sich von selbst. Jedoch tritt auch derjenige nicht ganz adäquat auf, der zu schick angezogen ist. Grundsätzlich sollte die Kleidung dem Anlass, der Stelle und dem Unternehmen angemessen sein und zugleich so bequem, dass sich der Bewerber darin wohlfühlt. Gepflegte Hände und Fingernägel, angemessener Schmuck und Make-up und saubere, gepflegte Schuhe sind wichtig.P wie Praktikum: Praktika und Hospitationen sind die Schlüssel zu einem späteren Job. Jedoch gelten für gute Praktika bestimmte Richtlinien. So sollte ein Praktikum vergütet, der Praktikant auch versichert sein. Zudem soll ein Praktikum einen Zeitraum von acht Wochen nicht überschreiten. Es dient dem Wissenserwerb, Kaffee kochen gehört also nicht dazu. Auch sollte ein Praktikant einen festen Ansprechpartner haben, einige, leichte Aufgaben übernehmen dürfen und im Anschluss an das Praktikum ein Zeugnis erhalten.
  • Ratgeber

    Mehr ist mehr: Überzeugende Strategien für Ihr Gehaltsplus

    Mehr ist mehr

    Der Eine liebt es in den Ring zu steigen und Gehaltsverhandlungen zu führen; der Andere – häufiger: die Andere, also Frauen – fühlen sich unwohl bei dem Gedanken, um Geld zu feilschen. Klar ist, wenn Sie nicht nach Tarif bezahlt werden, sollten Sie das regelmäßige Gehaltsgespräch als das nutzen, was es ist: ein Instrument der Selbstvermarktung.

  • Recruiting

    Mit der Initiativbewerbung zum Erfolg

    In der Mitte einer Dartscheibe ist ein Schild mit dem Wort "Job" durch einen Dartpfeil befestigt

    Viele Manager nehmen ihr berufliches Glück stärker in die eigene Hand und bringen sich selbst für einen Job ins Spiel. Headhunter begrüßen Initiativbewerbungen. Ganz wichtig jedoch sind eine perfekte Vorbereitung und ein scharfes Internet-Profil.

  • Stellenanzeigen

    Jobausschreibung für Fortgeschrittene

    Stellensuche

    Wer sich auf eine Jobanzeige zurückmeldet, der erfährt nicht viel über den Job, dafür wird ihm aber einiges abverlangt. Nicht selten lassen sich Bewerber durch zu hohe Ansprüche der Firma abschrecken. Ist das Absicht?

  • Diskriminierung

    Schönheit ist bei Bewerbungen ein Nachteil

    Modell

    Ein US-Forscher hat herausgefunden: Attraktive Frauen haben berufliche Nachteile - sie werden seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Bei Männern gilt das genaue Gegenteil.

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