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Auf Stellensuche im Netz
Simone Janson, Buchautorin und Karriereexpertin, baute sich ihre Existenz mit Hilfe ihres Blogs auf
"Mein Blog und Twitter sind für mich als Selbstständige mittlerweile die beste Methode, um Kunden zu akquirieren. Aber auch feste Jobs wurden mir darüber schon angeboten. Vieles im Netz läuft so wie im realen Leben auch. Kontakte und Empfehlungen sind sehr wichtig. Das Internet verstärkt die Möglichkeiten, sich bekannt zu machen, weil man gezielter mehr Leute erreichen kann. Zum Beispiel kann ich mit guten Texten, griffigen Tweets und guten Kommentaren zu einem Thema meine Kompetenzen unter Beweis stellen, Diskussionen auslösen und so auf mich aufmerksam machen.
Natürlich hilft es mir auch, dass vor allem mein Blog zu bestimmten Suchbegriffen bei Google mittlerweile sehr gut gefunden wird: Das bringt potenzielle Kunden direkt über die Suchmaschine zu mir. Erreicht wird das vor allem durch die Größe des Blogs. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Selbstdarstellung im Internet ist Übersichtlichkeit. Leser, Kunden, potenzielle Arbeitgeber wollen möglichst auf einen Blick erkennen, worum es geht, was man kann und welche Referenzen man hat. Wenn das nicht klappt, klicken sie weg.
Jobsuchende, die sich im Internet bewegen, sollten daher ihr Profil schärfen, strukturieren und ihre Fähigkeiten möglichst kurz und präzise darstellen – im Extremfall in einer Twitter-Bio von 140 Zeichen."
Jan Kirchner, gründete die Twitter-Jobsuchmaschine Jobtweet
"Die Jobsuche im Internet ist für die meisten Arbeitnehmer inzwischen zum Standard geworden. Aber obwohl das Internet auf dem Weg zu einer neuen Herausforderung vieles vereinfacht, ist die Stellensuche im Web kein Spaziergang. Allein in Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 1000 Stellenbörsen und jeden Monat kommen neue dazu. Für Jobsuchende ist es in diesem Dschungel der Plattformen zunehmend schwer, das richtige Portal für die eigenen Karrierepläne zu finden. Eine einfache Lösung im Umgang mit diesem Überangebot sind meiner Meinung nach Jobsuchmaschinen. Sie bündeln die Stellen der verschiedenen Plattformen und bieten Stellensuchenden so einen zentralen Anlaufpunkt für die Suche nach dem neuen Arbeitsplatz."
(Zuerst erschienen auf ZEIT ONLINE)
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