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Bewerbungsunterlagen

Tuning für den Lebenslauf

Teil 2: Die eigene Biografie zu optimieren, ist gängige Praxis


Foto: olly /Fotolia.com

Laut Recherchen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung soll der Ex-Minister aus mehrwöchigen Studentenpraktika in Frankfurt und New York mal eben "berufliche Stationen in Frankfurt und New York" gemacht haben sowie aus einer einfachen Hospitanz eine Tätigkeit als "freier Journalist bei der Tageszeitung Die Welt (bis 2002)".
 
Die jedoch erschöpfte sich wohl eher auf gerade einmal acht kleinere Artikel, von denen vier auch noch gemeinsam mit Co-Autoren verfasst worden seien.

Kann man so machen – sollte man aber nicht. Tatsächlich raten Experten dringend davon ab, es mit der Lebenslauf-Politur derart zu übertreiben. Etwas Aufhübschen sei noch okay, "das gehöre zur normalen und auch erwarteten Selbstvermarktung in der Bewerbung", findet zum Beispiel auch Thomas Pütz, Partner bei der Düsseldorfer Personalberatung v. Rundstedt & Partner.

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Kündigungsrisiko

Wer es damit aber übertreibt, riskiert auch nachdem er schon eingestellt wurde seinen Job. Denn formal muss jeder Lebenslauf mit Ort, Datum und einer Unterschrift versehen werden. Das unterstreicht, dass die gemachten Angaben der Wahrheit entsprechen.

Falsche Angaben aber können – je nach Schwere des Täuschungsversuchs – auch nach der Probezeit zur fristlosen Kündigung führen.

 

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