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Tuning für den Lebenslauf

Kristin Schmidt und Jochen Mai, wiwo.de
Der Yahoo-Chef ist über falsche Angaben im Lebenslauf gestolpert. Dabei ist es normal, seine Vita aufzupolieren – solange man es nicht übertreibt.

Foto: olly /Fotolia.com

Falschangabe als Stolperstein
 
Nach nur vier Monaten trat der Vorstandsvorsitzende Scott Thompson wegen falscher Angaben in seinem Lebenslauf zurück. Damit hat Großaktionär Daniel Loeb sein Ziel erreicht.

Er war es, der im offiziellen Lebenslauf von Thompson einen Bachelor-Abschluss in Computerwissenschaften entdeckte, der dort nicht hinein gehörte. Denn Thompson hat lediglich einen Abschluss in Buchhaltung.

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Während Yahoo gehofft hatte, dass sich Thompson trotz des Bekanntwerdens einer Falschangabe zu einem akademischen Titel in seinem Lebenslauf halten könne, hatte der Großaktionär Third Pont auf den Abgang des neuen Chefs gedrängt.

Kein Einzelfall

Thompson ist nicht der erste Prominente, der über falsche Angaben in der Vita stolpert. In Deutschland ist die Plagiatsaffäre um Karl Theodor zu Guttenberg der bekannteste Fall in letzter Zeit.

Dabei waren neben den Plagiaten in der Doktorarbeit auch weitere Makel in Guttenbergs Biografie ans Licht gekommen: So hatte er es auch bei seinem Lebenslauf mit der Wahrheit nicht allzu genau genommen.

 

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