Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche
Bewerbung

Schlüsselfragen im Vorstellungsgespräch

Teil 2: "Welche Stärken und Schwächen haben Sie?"


Foto: Adam Gregor/Fotolia

Die eigenen Schwachpunkte sollte man identifizieren können. Ebenso sollten Bewerber glaubhaft erläutern, wie Sie mit diesen Schwächen umgehen und dass Sie an diesen arbeiten können.

Auf die Frage nach den Stärken: Lieber nicht sagen, dass man schlau ist oder besonders hart arbeitet. Das Risiko ist dann groß, dass Personaler entgegnen: "95 Prozent der Kandidaten vor Ihnen haben das gleiche gesagt. Was unterscheidet Sie von ihnen?"

Die besten Jobs von allen


Was auf jeden Fall nicht geht: Der Bewerber zeichnet sich als Superman oder Superwoman und gibt vor, keine Schwächen zu haben.

4. "Haben Sie kurzfristige Ziele?"

Auch hier ist eine Gegenfrage angebracht: "Von welchem Zeitraum sprechen wir?" Denn "kurzfristig" kann für viele sechs Monate bedeuten – der Arbeitgeber meint aber vielleicht 18 oder 24 Monate.

Klar ist auch: der Bewerber sollte die Ziele im Einklang mit der Position nennen, für die er vom künftigen Arbeitgeber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Die Antwort: "Ich möchte so schnell wie möglich aufsteigen", sollte ein künftiger Angestellter lieber für sich behalten. Zuviel Ehrgeiz tut selten gut.

 

Karriere | Service

Gehälter