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Social Media

Mit Pausenspielchen zum neuen Job

Teil 4: Post von der Personalabteilung


Foto: Zynga

Und genau das sollen sie. Denn wer die Aufgaben binnen kürzester Zeit mit Bravour besteht, könnte bald schon Post von der Personalabteilung bekommen – samt des Angebots, sich etwa für ein Praktikum zu bewerben.

„Wir wollen unsere Zielgruppen auch über Social Gaming ansprechen“, sagt Bernd Schmitz, Leiter des Hochschulmarketings bei Bayer. Fliplife sei Neuland und als Ergänzung zu den bisherigen Personalmarketingstrategien des Pharmakonzerns gedacht – natürlich mit möglichst „positiven Effekten“.

Die besten Jobs von allen


So sei dort auch schon ein Quiz mit Wissensfragen rund um den Konzern geplant. Außerdem sollen Kennenlerngespräche für Top-Spieler arrangiert werden. „Ein paar Tage müssen die aber schon spielen, bis so eine Einladung kommt“, relativiert Entwickler Evsan.

Vom Spiel zum Job

Spätestens ab Level zehn soll deutlich werden, dass es hierbei um mehr geht als eine bunte Heile-Welt-Simulation. So tauchen dann zum Beispiel auch „Sonderprojekte“ auf, hinter denen sich durchaus reale Mikrojobs verbergen können. Etwa Texte übersetzen oder einer Liste von Lieferantenadressen Geo-Codes zuweisen.

Im Gegenzug erhalten die Spieler nicht nur Bonuspunkte, die sich in der Kunstwelt in digitalen Schnickschnack umwandeln lassen. Je nach Performance winken eben auch Jobangebote. Die Fliplife-Macher verdienen derweil an den virtuellen Mitarbeitern mit: Für jeden aktiven Spieler in ihren Online-Filialen bezahlen die Unternehmen Geld. Und das gerne. Anfang März sollen die digitalen Niederlassungen von Siemens und Bertelsmann auf Fliplife eröffnen. Weitere zehn deutsche Konzerne stehen mit den Kölnern bereits in Verhandlung

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

 


Dieser Artikel ist erschienen am 17.03.2011
 

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