Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche
Telefoninterviews

Lächeln für den Job, auch wenn es niemand sieht

Teil 3: Gut vorbereitet


Foto: Benicce/Fotolia

Den Termin für ein Telefoninterview machen Personaler und Bewerber meist per E-Mail aus. Beim Telefonat selbst stellt sich der Gesprächspartner vor und beginnt oft mit Smalltalk – bevor die Interviewfragen kommen.

Typische Fragen sind: Warum haben Sie sich beworben? Was ist Ihnen aus der Aufgabenbeschreibung vertraut? Auch technische Daten wie Gehaltsvorstellungen werden häufig abgefragt.

Die besten Jobs von allen


Ein Telefoninterview kann zwischen einer halben Stunde und einer Stunde dauern. Die Vorbereitung ähnelt der auf ein Vorstellungsgespräch von Angesicht zu Angesicht.

Der Bewerber sollte üben, die Stationen des eigenen Lebenslaufes darzustellen. Grundlegend ist auch, über das Unternehmen und die Branche informiert zu sein. Außerdem sollten Kandidaten sich selbst präzise charakterisieren und dies mit Beispielen aus dem Lebenslauf belegen können. So kann man auf eine erfolgreiche Projektarbeit für gute Teamfähigkeit verweisen.

Wird nach den eigenen Schwächen gefragt, gilt es, ehrlich, aber positiv und konstruktiv zu bleiben. Weil der Wahrheitsgehalt der Antworten kaum überprüfbar ist, verzichten viele Personalverantwortliche mittlerweile aber auf diese Standardfragen, die meist ohnehin mit Standardantworten aus der Ratgeberlektüre beantwortet werden.

Zur Vorbereitung gehört auch, für eine ruhige Umgebung zu sorgen und ausgeruht zu sein. Damit die Stimme voll klingt, hilft es, gerade zu sitzen.

Mögliche Fragen:
• Fragen, die sich aus dem Lebenslauf ergeben
• Warum haben Sie sich für Ihr Studium entschieden?
• Warum haben Sie sich bei uns beworben?
• Was hebt Sie von anderen Bewerbern ab?
• Wo haben Sie noch Defizite?
• Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen?
• Wann können Sie frühestmöglich anfangen?


Zuerst veröffentlicht auf zeit.de
Dieser Artikel ist erschienen am 27.10.2011
 

Karriere | Service

Gehälter