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Bewerbungsgespräch

In drei Minuten zum Traumjob

Teil 2: Bewerberprofil gezielt formulieren


Foto: Rainer Sturm/Pixelio

Man merkt einem Schreiben schnell an, ob sich der Verfasser über solche Punkte Gedanken gemacht hat“, sagt Jordan, „bei vielen Personen ist das nicht der Fall.“

Ein Personalchef möchte stets wissen, was ein Bewerber kann und ob seine Fähigkeiten mit den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle übereinstimmen.  „Wer im Bewerbungsschreiben darauf eingeht und 08-15 Formulierungen vermeidet“, so Jordan, „ kann sich positiv von der Masse abheben.“ Außerdem erhält das Unternehmen auch schon ein Gespür, ob der Kandidat überhaupt an die jeweilige Kultur des Betriebs passt

Die besten Jobs von allen


Doch wann ist das der Fall? „Wenn wir bereits aus dem Lebenslauf schließen können, dass ein Kandidat sich für Sport interessiert“, so Jela Götting, Leiterin der Nachwuchsprogramme bei Adidas. Das bedeutet: ein Jobsuchender muss seinen Lebenslauf, genauso wie das Anschreiben, in jeder Bewerbung neu erstellen und dem Stelleanforderungen und dem Unternehmen anpassen

Bei der Wahrheit bleiben

Wer sich also bei einem Steakhaus als Manager bewirbt und unter seinen Hobbys „Grillen“ oder „Kochen“ schreibt, gibt ein runderes Bild von sich ab, als jemand der unter Hobbys lediglich „lesen“ notiert.

Natürlich müssen die Angaben richtig sein.  Das gilt insbesondere für denjenigen, der über englische Sprachkenntnisse verfügt, sich aber nicht zutraut in einem global tätigem  Unternehmen diese Kenntnisse anzuwenden.  
 

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