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Gesamtkunstwerk Bewerbung
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Bewerbungen

Häufige Fehler zerstören Gesamtkunstwerk

Teil 2: Ruinöse Konjunktive


Das ist zugegebenermaßen übertrieben formuliert. Aber trotzdem ruinieren viele Bewerber mit zu viel Konjunktiv im letzten Satz den gerade erst entstandenen Eindruck.

Woischwill rät, beim Schlusssatz nicht zu unterwürfig zu sein und keine Romane zu schreiben. "Der Bewerber sollte auf Augenhöhe sein", sagt er.

Nicht zu forsch

Natürlich gibt es keine Mustersätze, die für jeden Job und jeden Bewerber passen, aber es gibt zumindest einige Fehler, die Bewerber vermeiden sollten: Konjunktiv, also "würde, könnte, wäre" schwächt Sätze ab.

Wenn Sie sich auf eine Einladung freuen, schreiben Sie das auch und verwässern Sie die Formulierung nicht durch: Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich zu einem Gespräch einladen könnten.

Auch "ich wäre Ihnen sehr dankbar" ist hier fehl am Platze. Genauso wenig sollten Sie im letzten Satz einer Bewerbung gleich mit der Tür ins Haus fallen und Ihre Kontonummer nennen oder zu frech sein. "Ein guter letzter Satz ist: Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch", findet Bewerbungsexperte Woischwill.

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de

Dieser Artikel ist erschienen am 25.09.2013
 

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