Checkliste

Was ein gutes Traineeprogramm ausmacht

Daniel Rettig/wiwo.de
Traineprogramme genießen einen guten Ruf als Karrierestarter. Doch unter dem Namen wird auch Etikettenschwindel betrieben. Wir geben fünf Anhaltspunkte, wie man als angehender Trainee die Spreu vom Weizen trennen kann.
Ein Mentor ist eines von zahlreichen Indizien für ein seriöses TraineeprogrammFoto: © goodluz - Fotolia.com
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Ein erstes Indiz bietet die Karriere-Web-Site des Unternehmens. Je ausführlicher das Traineeprogramm erläutert wird, desto besser. Außerdem sollten Sie in sozialen Netzwerken wie LinkedIn oder Xing nach Ex-Trainees suchen und diese nach ihren Erfahrungen befragen. Haben die nach dem Programm den Arbeitgeber gewechselt, überdenken Sie Ihre Bewerbung.Klare StrukturBevor Sie den Traineevertrag unterschreiben, sollten Sie einige Fragen stellen: Werden noch vor Ihrem Dienstantritt verschiedene Stationen festgelegt? Besuchen Sie währenddessen Fortbildungen? Verbringen Sie Zeit im Ausland? Erhalten Sie einen Mentor? All diese Aspekte deuten auf ein gutes Programm hin – ansonsten steigt die Gefahr, dass Sie beliebig in Abteilungen eingesetzt werden, in denen es brennt.Faires GehaltAuch wenn Geld nicht das Wichtigste ist: Die Bezahlung ist ebenfalls ein Indiz dafür, wie gut ein Unternehmen seine Trainees behandelt. Informieren Sie sich, was Direkteinsteiger in Ihrer Branche verdienen – das Traineegehalt sollte nicht weniger als 70 Prozent davon betragen.Optimale LängeIn der Regel dauern Traineeprogramme 12 bis 18 Monate. Liegt die Verweildauer darunter, können Trainees kaum in verschiedene Bereiche hineinschnuppern und dort etwas bewegen. Längere Programme erhöhen die Gefahr eines Etikettenschwindels.Sichere ZukunftSchon vor dem ersten Arbeitstag sollte klar sein, wie es nach dem letzten weitergeht. Unbefristete Verträge sind das beste Indiz für eine gesicherte Zukunft. Daher sollten Sie beim Bewerbungsgespräch nachfragen, wie hoch die Übernahme- und Abbrecherquoten sind – und sich nach Einstiegsmöglichkeiten für die Zeit danach erkundigen.(Artikel zuerst erschienen auf WirtschaftsWoche Online wiwo.de)
Dieser Artikel ist erschienen am 02.02.2011
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