Anfang des Jahres bekamen etwa 6.800 deutsche Personalverantwortliche einen Fragebogen zugeschickt. Anlass: das exklusive Hochschulranking der Wirtschafts-Woche in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Universum Communications und dem Recruiting-Dienstleister Access KellyOCG. Die Methodik unterscheidet sich erheblich von anderen Ranglisten – jene befragen Studenten oder legen den Fokus auf die wissenschaftliche Qualität der Universitäten. Das Ranking der Wirtschafts- Woche legt den Schwerpunkt bewusst auf Praxisrelevanz. Denn es sind die Personaler, die „Zielunis“ definieren – also Hochschulen, von denen sie bevorzugt Absolventen einstellen. Dementsprechend lauteten die Fragen: Welche Unis und Fachhochschulen bilden die Studenten am besten aus? Bevorzugen Sie Bachelor-, Master- oder immer noch Diplom-Abschlüsse? Im Fokus standen wirtschaftsnahe Fächer wie BWL und VWL sowie Ingenieurwissenschaften und Informatik. 516 Personalverantwortliche beteiligten sich an der Umfrage. Zwei Drittel von ihnen arbeiten bei Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.