Facebook-Nutzung

Neidisch auf das Image des Anderen

Daniel Rettig, wiwo.de

Foto: James Peragine/Fotolia

Täuschende Reflektion

Zum anderen spielt auch der Attributionsfehler (correspondence bias) eine Rolle In Kurzform: Häufig davon wir fälschlicherweise davon aus, dass die Worte und Taten einer Person ihre tatsächliche Persönlichkeit reflektieren.

Wer also die glücklichen Urlaubsfotos eines Facebook-Freundes sieht, nimmt an, dass der- oder diejenige auch wirklich glücklich ist.

"Der Attributionsfehler ist umso wahrscheinlicher, je mehr seiner Facebook-Kontakte man im wahren Leben noch nie gesehen hat", sagt Grace Chou.

Späte Erkenntnis

Bei echten Freunden tappe man seltener in diese gedankliche Falle.

Bei ihnen beachte man auch die äußeren Faktoren, nämlich dass Glück immer nur eine Momentaufnahme sei – erst recht auf Facebook.

Zuerst veröffentlicht auf wiwo.de
Dieser Artikel ist erschienen am 18.01.2012
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