Messemanager

Messe - die Branche boomt

Arne Lichtenberg
Mit CEMS auf internationale Herausforderungen vorbereiten

Den Absolventen soll bei der zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung der Messewirtschaft das CEMS helfen, was für "Community of European Management Schools" steht und ein europäisches Hochschulnetzwerk, bestehend aus 17 Universitäten ist. Viele der Partneruniversitäten sind an wichtigen Messestandorten wie zum Beispiel Paris oder Mailand platziert. CEMS-Studenten anderer Universitäten besuchen in Deutschland die Veranstaltungen und bringen ihre Erfahrungen aus dem Ausland ein. Die Kölner Studenten können im Rahmen von CEMS an ausländischen Messestandorten studieren. Der gegenseitige interkulturelle Austausch erweitert den Horizont und ermöglicht es, sich einmal von einer anderen Perspektive einer gestellten Aufgabe zu nähern.

Ein besonderes Weiterbildungsprojekt stellt die International Summer University (ISU) dar, die vom Institut für Messewirtschaft in Kooperation mit UFI, dem Internationalen Verband der Messeindustrie organisiert wird.
An dem Seminar nahmen 2006 über 60 Messe-Spezialisten aus 19 Ländern teil. "Durch den internationalen Hintergrund der Teilnehmer konnten wir viele hoch spannende Diskussionen erleben und einen Einblick in die aktuellen nationalen Entwicklungen bekommen," erklärt Delfmann. Auch inhaltlich lag der Fokus auf Internationalität. Hochschullehrer und Praktiker aus der Messewirtschaft trugen zu einer breiten Themenpalette bei und gingen dabei vor allem auf die Herausforderungen für Messegesellschaften durch die Globalisierung ein.

Neben der Weiterbildung zu messespezifischen Themen stand vor allem der Ideenaustausch mit Kollegen und Experten im Vordergrund. Für Shahab Al-Awadhi, Analyst beim Dubai World Trade Center, war dies einer der Hauptgründe für die Teilnahme: "Ich konnte mich hier mit wichtigen Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Messewirtschaft austauschen. Diese Diskussionen, wie mit Herausforderungen für die Messewirtschaft in unterschiedlichen Ländern umgegangen wird, fand ich besonders bereichernd." Für Fabio Da Col, Projektmanager bei der Messe Bozen, hat die Veranstaltung ihren Sinn. "Die International Summer University ist eine sehr gute und wichtige Idee", ist er überzeugt. "Die Initiative sollte auf jeden Fall fortgesetzt werden." Die nächste International Summer University wird voraussichtlich im August 2007 stattfinden.

Weitere Informationen:
Homepage Institut der Messewirtschaft und Distributionsforschung
der Universität zu Köln:
www.messe.uni-koeln.de/

Homepage Messe Köln:
www.koelnmesse.de
Dieser Artikel ist erschienen am 19.05.2005

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