Von Weihnachtsfeier bis Messeveranstaltung: Der Eventmanager sorgt bei Veranstaltungen für einen reibungslosen Ablauf. Neben seinem ausgeprägten Organisationstalent muss er kreativ und zugleich teamfähig sein.
Ein paar Musiker buchen, Catering ordern, den Ablaufplan festlegen: Eine Veranstaltung zu organisieren, kann doch nicht so schwer sein. Doch was auf den ersten Blick nach einem lockeren Job aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als hartes Stück Arbeit. Schnell sind einige Dutzend Telefonate und stundenlange Recherchen nötig. Ein Laie ist schnell überfordert. Nicht so der Eventmanager, für ihn ist die Organisation von Veranstaltungen das tägliche Geschäft."Die Arbeit als Eventmanager erfordert neben viel Organisationstalent auch ein hohes Maß an Kommunikationsvermögen, Kreativität und Teamfähigkeit", sagt Sven Pries, Schulleiter der Europäischen Medien- und Event-Akademie. Neben kaufmännischer Vorbildung benötigt der Eventmanager – oder auch Veranstaltungskaufmann – auch umfangreiches Wissen über Marketing und Veranstaltungswesen, außerdem muss er belastbar und stressresistent sein. So unterschiedlich die Veranstaltungen sind, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an den Eventmanager. Daher ist auch ein hohes Maß an Flexibilität und sicheres Auftreten erforderlich, auch um bei unerwarteten Ereignissen schnell eine Alternative parat zu haben.Eine gründliche Planung ist wichtigWas möchte der Kunde? Was ist die richtige Veranstaltung? Das sind die Kernfragen im Job. Die Wirtschaftlichkeit der Veranstaltung darf der Eventmanager dabei nicht vernachlässigen. Schließlich müssen sich Aufwand und Kosten für Räume, Unterhaltung, Catering und Sicherheit für den Veranstalter in Grenzen halten. Eine gründliche Planung ist wichtig. Je nach Größe der Veranstaltung arbeitet der Eventmanager im Team. Oberstes Ziel: Jeder Gast soll sich wohlfühlen und das Event möglichst lange in guter Erinnerung behalten. "Eventmanager profitieren nach einigen Jahren von entstandenen Netzwerken zu zuverlässigen Dienstleistern", sagt Pries.Seit bald zehn Jahren gibt es die Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. Einige Hochschulen bieten auch ein Aufbau-Studium zum Eventmanager mit dem Abschluss Master of Business Administration an. Prinzipiell gibt es zwischen Veranstaltungskaufmann und Eventmanager kaum definierbare Unterschiede. "Im Rahmen des Studiums besteht die Möglichkeit, sich auf einen Bereich des Eventmanagements zu spezialisieren. Ansonsten sind aber beide Ausbildungswege qualitativ gleichzusetzen", erklärt Pries. Vorteilhaft für ein Studium seien bereits vorhandene BWL-Kenntnisse, die während des Studiums vertieft werden. Zusätzlich wird der angehende Eventmanager in Marketing, Recht, Sicherheit, Technik und Veranstaltungsmanagement geschult.Und die Jobchancen? "Die Goldgräberstimmung in der Branche, die noch vor einigen Jahren vorherrschte, ist mittlerweile vorbei. Der Anbietermarkt hat sich inzwischen relativiert", sagt Pries. Die Stellenaussichten für Absolventen seien trotz Wirtschaftskrise aber nach wie vor gut. "Gefragter sind die guten, alten Tugenden Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Gründlichkeit, wenn man sich bei Agenturen bewirbt. Diese Eigenschaften sind die eigentliche Garantie für ein gelungenes Event. Schließlich soll der Kunde rundum zufrieden sein und das Gefühl haben, das Event seines Lebens erlebt zu haben."Eventmanagement Arbeitszeit: 40 bis 60 Wochenstunden Ausbildung: Studium oder Ausbildung Verdienst: zwischen 22.000 und 35.000 Euro(Zuerst erschienen auf ZEIT ONLINE)
Deutschland ade: Unternehmen verlagern Produktion, Verwaltung und Forschung in alle Welt – weil Schwellenländer wettbewerbsfähiger werden und Manager durch Herkunft und Werdegang so weltoffene wie nüchterne Kalkulierer sind wie keine Generation vor ihnen.
Meterhohe Aktenstapel, Fotos von den Kindern, Spielfiguren aus Plastik: Schreibtische sind nicht nur nüchterne Arbeitsfläche, sondern Spiegel der Seele und unserer Gesellschaft. Weil unsere Arbeitswelt im Umbruch ist, wird der eigene Schreibtisch aber zum Auslaufmodell. Die Zukunft gehört flexiblen Arbeitsplätzen.
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Unternehmen aus Zukunftsberufsfeldern decken ihren Fachkräftebedarf am leichtesten in den drei Großstädten, während sie in München und Stuttgart händeringend danach suchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Langzeitstudie von karriere.de.
Foto: G. Altmann/Pixelio
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