Fair Company

"Darum sind wir dabei"

Junge Karriere
Personalchefs der verschiedensten Unternehmen erläutern ihre Beweggründe, warum sie das Fair-Company-Konzept von Junge Karriere unterstützen. Dabei erklären unter anderem die Personalleiter von Coca Cola, Audi, der Deutschen Bahn und viele andere ihren gerechten Umgang mit den Praktikanten.
Fair Company
Katja Färber
Personalleiterin ALBA-Team
Wir sind der Meinung, dass nach einem erfolgreichen Studium der Direkteinstieg in berufliche Verantwortung die beste Voraussetzung für eine schnelle persönliche Entwicklung ist. Gezielt Verantwortung zu übertragen steht bei uns im Fokus. Praktika bleiben bei uns der studienbegleitenden Förderung vorbehalten. Wir sind sehr froh und auch stolz, dass viele ehemalige Praktikanten nach Studienabschluss ihren Einstieg bewusst bei ALBA suchen. Für unternehmerisch denkende Absolventen schaffen wir deshalb ständig neue Möglichkeiten der Berufsperspektive im ALBA-Team.

Alfred Quenzler
Leiter Personalmarketing AUDI AG

Die AUDI AG beteiligt sich an der Initiative „Fair Company“ , weil es seit jeher Grundsatz des Unternehmens ist, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu fördern und zu begleiten.
Dabei werden bei Audi grundsätzlich nur Praktikantenplätze an Studenten und nicht an Absolventen vergeben und die Leistungen werden auch angemessen vergütet.
Für die AUDI AG stellt das Praktikantenprogramm eine sehr gute Möglichkeit dar, geeigneten Nachwuchs für unser Unternehmen kennen zu lernen und zu gewinnen. Pro Jahr haben mehr als 700 Praktikanten die Chance, einen Einblick in die Arbeitsweise eines internationalen Konzerns zu bekommen. In verschiedensten Geschäftsbereichen können unsere Praktikanten eigenverantwortlich in anspruchsvollen Projekten arbeiten, mit dem Ziel ihre fachlichen und überfachlichen Fähigkeiten auszubauen. Als attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten wir für Hochschulabsolventen das Internationale Traineeprogramm und den Direkteinstieg sowie die Promotion an.
Hans-Carsten Hansen
Leiter Human Resources BASF AG
Für ihren fairen Umgang mit Hochschulabsolventen ist die BASF mit dem "Fair Company"-Gütesiegel ausgezeichnet worden. Dieses wurde jetzt erstmalig von karriere, dem Absolventen-Magazin der Verlagsgruppe Handelsblatt, verliehen. An die Vergabe des Gütesiegels sind strenge Anforderungen geknüpft: Die Unternehmen dürfen beispielsweise Vollzeitstellen nicht mit Praktikanten besetzen oder Hochschulabsolventen, die sich auf eine feste Stelle beworben haben, mit einem Praktikum vertrösten. Auch müssen sie ihre Praktikanten angemessen entlohnen. Damit sich die Unternehmen an die Spielregeln halten, befragt karriere regelmäßig Absolventen nach ihren Erfahrungen.
"Die BASF Aktiengesellschaft setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit künftigen Fach- und Führungskräften ein. Daher ist für uns die Selbstverpflichtung, eine ‚Fair Company' zu sein, zugleich eine Selbstverständlichkeit", so Hans-Carsten Hansen, Leiter Human Resources der BASF Aktiengesellschaft. "Um im globalen Wettbewerb an der Spitze zu bleiben, brauchen wir stets engagierte Mitarbeiter mit frischen Ideen und fundiertem Wissen aus unterschiedlichen Kulturen. Daher wollen wir unseren potenziellen Fach- und Führungsnachwuchs so früh wie möglich kennen lernen und ihn für die vielfältigen Einsatzgebiete bei der BASF begeistern." Ein Praktikum diene dabei in erster Linie der beruflichen Aus- und Fortbildung während des Studiums. Motivierte Absolventen sollten dagegen möglichst früh Verantwortung übernehmen und die Chance erhalten, ihre Talente zu entwickeln. Daher unterstütze die BASF die Initiative, so Hansen weiter.
2004 haben bisher über 580 Studierende ein Praktikum bei der BASF absolviert. Im gleichen Zeitraum wurden rund 120 Hochschulabsolventen der Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften unbefristet eingestellt.
Weitere Infos: www.basf.de

Dr. Georg Hartmann
Leiter Hochschulmarketing Bayer AG

Bayer hat sich strategisch neu ausgerichtet und konzentriert sich auf Innovation und Wachstum in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. "Science For A Better Life" ist das Motto, unter dem wir als Erfinder-Unternehmen die Zukunft gestalten wollen. Die Rekrutierung von qualifizierten Hochschulabsolventen betrachten wir als eine wichtige Investition in die Zukunft und unterstützen deshalb die Initiative "Fair Company". Um engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter für Bayer frühzeitig kennenzulernen und zu gewinnen, können jährlich rund 700 Studierende der unterschiedlichsten Fachrichtungen wertvolle Berufserfahrungen in qualifizierten Praktika bei Bayer sammeln. Darüber hinaus vermitteln wir etwa 50 Auslandspraktika in den Bayer-Landesgesellschaften. Ein Austausch, von dem beide Seiten profitieren und neue Impulse gewinnen. Bis 2007 wird Bayer insgesamt mindestens 400 Hochschulabsolventen in den deutschen Konzerngesellschaften einstellen.
Weitere Infos: www.mybayerjob.de

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