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Ausgezeichnete Geschäftsideen
Cavi will Online-Videos zu Online-Shops weiterentwickeln. Kunden sollen künftig Produkte kaufen können, die sie entweder direkt in dem Video sehen - wie Mode und Unterhaltungselektronik - oder die zu dem Video passen - wie CDs oder Merchandise-Artikel. Der E-Commerce Shop wird in das Video mittels eines Pop-up-Fensters quasi integriert. Der Kunde muss das Video und die Plattform nicht mehr verlassen, wenn ihm ein Produkt gefallen hat. Er erhält einen direkten Zugriff auf das, was er sieht und kann es mit fünf Klicks kaufen. Der Name Cavi steht entsprechend für "click after view".
Das Unternehmen hat bereits eine erste Demo-Version auf einer bekannten Video-Plattform ausprobiert. Das Start-up aus Hamburg will neben der Technologie auch die Anbindung an ein komplett automatisiertes Logistiksystem bieten. Gründer Dominik Reisig will mit seinem Team jetzt den Durchbruch schaffen. Die Vertriebskanäle sind dabei vor allem die etablierten Videoportale. Die Jury war von der innovativen Leistung der Technologie und Reisigs Erfolgshunger begeistert.
Kaufda könnte das Aus für die Papierprospekte von Aldi, Real und Obi bedeuten, die fast täglich aus der Regionalzeitung fallen oder den Postkasten als Wurfsendungen verstopfen. Ganz nebenbei schützt Kaufda so auch noch die Umwelt. Die Juno Internet GmbH stellt die Prospekte von Heimwerkermärkten und Discountern gegen Gebühr auf die Internetseite kaufda.de. Hintergrund für das Geschäftsmodell ist, dass sich immer mehr Menschen online informieren, bevor sie offline einkaufen. Auf kaufda.de können Verbraucher nach Postleitzahlen die Angebotsprospekte ihrer lokalen Geschäfte suchen und digital durchblättern.
Das Start-up aus Berlin hat schon 12000 Städte auf der Seite, alle großen Discounter als Kunden gewonnen und entwickelt jetzt eine Mobile-Variante. Christian Gaiser gehört zum sehr jungen, vierköpfigen Gründungs- und Managementteam. Der 24-Jährige kümmert sich um Sales und Investor Relations und überzeugte die Jury mit der bisherigen Erfolgsgeschichte und seinem unbedingten Willen, "Kaufda ganz groß" zu machen.
Concentrix Solar stellt Solar-Kraftwerke her und liefert sie komplett und schlüsselfertig. Die Konzentrator-Photovoltaik-Anlagen eignen sich besonders für sonnenreiche Standorte. Die Technologie wurde in mehrjähriger Forschungsarbeit insbesondere am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg entwickelt. Bei dieser Flatcon-Technologie bündelt eine Linse die Sonneneinstrahlung 500-fach auf kleinste, hocheffiziente Solarzellen, die das Licht direkt in elektrischen Strom umwandeln.
Das 2005 gegründete Unternehmen konkurriert zwar mit zahlreichen anderen Solartechnologien wie solarthermischen Kraftwerken und konventionellen Silizium- oder Dünnschicht-Solarzellen - erreicht aber deutlich höhere Wirkungsgrade und kann so die Nachfrage nach Anlagen mit größerer Leistung befriedigen. Die Effizienz ist aber von hoher Direkteinstrahlung abhängig. Gründer und Vorstandschef Hansjörg Lerchenmüller überzeugte die Jury mit der erfolgsversprechenden Nischenstrategie in einem Wachstumsmarkt.
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