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Ausgezeichnete Geschäftsideen

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Markus Teufels Laptop nutzt Sonnenenergie zur StromversorgungFoto: © Fotoagentur KUNZ
Teutu ist der Kampf David gegen Goliath. Das Start-up hat einen Solar-Laptop entwickelt, der seinen Energiebedarf teilweise aus der Nutzung von Sonnenenergie deckt. Grundlage hierfür ist eine zum Patent angemeldete Anordnung und -bringung von Solarzellen auf dem Laptop-Deckel, kombiniert mit einer intelligenten Ladeprozedur. Erste Tests ergaben eine Verlängerung der Laufzeit um bis zu 40 Prozent. Bis dato sind funktionierende Prototypen vorhanden. Der erste Solar-Laptop soll bis Ende 2009 verkauft werden.
Jetzt geht es für Gründer Markus Teufel darum, Lieferanten oder einen Partner für die Serienproduktion zu finden, also als David mit den Goliaths der Branche zu verhandeln. Ernsthafte Gespräche laufen mit Dell und HP. Der Solar Laptop ist nicht der erste Streich von Teufel. Das 2007 gegründete Unternehmen hat sich schon mit Customized Laptops einen Namen gemacht. Dabei werden Laptops mit Logos von Firmen oder individuellen Motiven markiert. Das dient der Werbung und schützt die mobilen Rechner auch vor Diebstahl. "Teufel ist noch einiges zuzutrauen", zeigte sich die Jury überzeugt.Transporting Ideas haben ihrem Namen alle Ehre gemacht und ein pfiffiges neues Produkt für die Außenwerbung entwickelt: Mflax ist ein elastisches Stück Stoff, dass, ähnlich einer Badekappe, über den Außenspiegel eines Autos oder LKWs gezogen werden kann. Die "Kappe" wird mit zwei Gummizügen festgezurrt und hinterlässt beim Abziehen keine Rückstände. Die Vorderseite des Spiegels kann bedruckt werden, die Innenseite bleibt natürlich frei.Der Gründer Moritz Graf Stolberg will Mflax jetzt mit seinem Team international in den Markt einführen. Er sieht dabei zwei Zielgruppen: Firmen und Parteien, die Mflax als Werbefläche und für Kampagnen nutzen, sowie Privatpersonen, die ein Bekenntnis zu ihrem Sportverein, ihrer Stadt oder ihrer Lebenseinstellung abgeben wollen. Der Durchbruch soll Mflax mit der Fußballballweltmeisterschaft 2010 gelingen. Die Jury ist da optimistisch: "Mflax auf dem Außenspiegel ist viel besser als das Fähnchen im Fenster." Die Dekra hat Mflax schon auf die Straßenverkehrssicherheit geprüft -die Spiegelbotschaften sollen auch Tempo 235 halten.Dreidimensionale Wahrnehmung für RoboterTridicam schafft die Voraussetzungen dafür, dass Roboter künftig mit Menschen in einer Fabrik zusammenarbeiten können, ohne diese zu verletzen oder zu gefährden. Die Entwickler haben einen dreidimensionalen Sensor entworfen, der den Automaten hilft, ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Der Tridicam-Sensor deckt Messbereiche bis zu 30 Meter ab und das mit einer Genauigkeit von bis zu einem Zentimeter. Dadurch kann der Sensor nicht nur für Automatisierungsaufgaben in der Produktion, sondern auch für die Automatisierung von Gebäuden genutzt werden - zum Beispiel zum Bedienen von automatischen Türen oder zur Raumüberwachung.Darüber hinaus träumen die Entwickler davon, dass ihr 3D-Chip eines Tages auch Verkehrsleitsysteme und Innovationen in der Bahntechnik steuern wird. Jochen Noell, der Gründer des Spin-offs, das aus dem Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg hervorgegangen ist, überzeugte die Jury mit seinem gut durchdachten und detaillierten Businessplan.

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