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Teil 3: Motivationsschreiben und Auswahlgespräch

Meine Uni möchte ein Motivationsschreiben. Was muss ich abliefern?

Neben Zeugnissen und dem Lebenslauf wollen tatsächlich viele Hochschulen ein Motivationsschreiben sehen. Das ist meist zwischen einer halben und bis zwei Seiten lang und darin soll der Bewerber – wie der Name schon sagt – seine Motivation erklären:
  • Wo kommt die Leidenschaft fürs Fach her?
  • Warum soll es gerade diese Hochschule als Studienort sein?
  • Was macht mich als Menschen aus?
Idealerweise kann man seine Leidenschaft für das jeweilige Fachgebeit anhand von persönlichen Erlebnissen oder Erfahrungen schildern. Ebenfalls hilfreich: Besonderes Engagement erwähnen:
  • Ist man eine Sportskanone, war man Klassen- oder Schulsprecher?
  • Hat der Bewerber vielleicht demente Angehörige betreut oder setzt er sich für den Tierschutz ein?
Aber Achtung: Auch wenn es hier ganz stark um Werbung in eigener Sache geht, unbedingt realistisch und glaubwürdig bleiben.


Was erwartet mich bei einem Auswahlgespräch der Uni?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Abiturienten zu einem persönlichen Gespräch oder einer mündlichen Prüfung an eine Uni eingeladen werden, ist gering. Das Webportal Studis Online hat ausgerechnet, dass es zum Beispiel im Jahr 2010 nur jeden 20. Studienplatzbewerber traf. Wer vor dem Auswahlgremium – bestehend meist aus Vertretern des Lehrstuhls sowie der Studentenschaft – auftritt, sollte erläutern können, warum es ihn gerade an diese Hochschule und zu diesem speziellen Studienfach zieht und welche wertvollen persönlichen Eigenschaften er oder sie mitbringt.

Tipp: Ein solches Vorstellungsgespräch sorgfältig vorbereiten, der eigenen Motivation auf den Grund gehen und auch die Nachrichtenlage rund ums angepeilte Studienfach verfolgen.


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